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Die vielen Spielausfälle sind unfassbar nervig

BVB-II-Spieler Eberwein im Interview

Michael Eberwein kam als Stürmer zum BVB II und spielt diese Saison plötzlich im defensiven Mittelfeld. Daniel Otto sprach mit dem 21-Jährigen über seine neuen Aufgaben, die zahlreichen Nachholspiele und das Besondere an Borussia Dortmund.

Dortmund

17.02.2018
Die vielen Spielausfälle sind unfassbar nervig

Michael Eberwein hat beim BVB II eine erstaunliche Entwicklung hingelegt. © Thomas Bielefeld

Michael Eberwein, Sie haben bei Pep Guardiola trainiert, bei Thomas Tuchel, bei David Wagner und bei Daniel Farke. Kann Ihnen taktisch eigentlich noch irgendjemand was erzählen?
Bestimmt, ich glaube jeder Trainer hat da verschiedene Ansätze und es gibt glaube ich auch nicht den einen richtigen Weg. Aber natürlich, ich hatte schon ein paar gute und erfolgreiche Trainer. Wobei ich bei Guardiola und Tuchel ja nur immer mal wieder mittrainiert habe, während ich bei den anderen fest dabei war. Man nimmt von allen was mit.


Sie sind aber erst bei Jan Siewert vom Mittelstürmer zum Sechser umfunktioniert worden. Hat er Sie überzeugt oder überredet?
Ach, bei sowas bin ich relativ offen. Wenn ein Trainer meint, ich könnte der Mannschaft auf einer anderen Position besser helfen, dann nehme das so an. Mir macht das da auch recht viel Spaß und ich komme damit auch ganz gut zurecht. Da gibt's keine Probleme.

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Der BVB II im Trainingslager in Pinatar (2. Februar)

03.02.2018
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Der BVB II im Trainingslager in Pinatar.© BVB/Jens Volke
Der BVB II im Trainingslager in Pinatar.© BVB/Jens Volke
Der BVB II im Trainingslager in Pinatar.© BVB/Jens Volke
Der BVB II im Trainingslager in Pinatar.© BVB/Jens Volke
Der BVB II im Trainingslager in Pinatar.© BVB/Jens Volke
Der BVB II im Trainingslager in Pinatar.© BVB/Jens Volke
Der BVB II im Trainingslager in Pinatar.© BVB/Jens Volke
Der BVB II im Trainingslager in Pinatar.© BVB/Jens Volke
Der BVB II im Trainingslager in Pinatar.© BVB/Jens Volke
Der BVB II im Trainingslager in Pinatar.© BVB/Jens Volke
Der BVB II im Trainingslager in Pinatar.© BVB/Jens Volke
Der BVB II im Trainingslager in Pinatar.© BVB/Jens Volke
Der BVB II im Trainingslager in Pinatar.© BVB/Jens Volke
Der BVB II im Trainingslager in Pinatar.© BVB/Jens Volke
Der BVB II im Trainingslager in Pinatar.© BVB/Jens Volke
Der BVB II im Trainingslager in Pinatar.© BVB/Jens Volke
Der BVB II im Trainingslager in Pinatar.© BVB/Jens Volke
Der BVB II im Trainingslager an der Costa Blanca© BVB/Jens Volke
Der BVB II im Trainingslager in Pinatar.© BVB/Jens Volke
Der BVB II im Trainingslager in Pinatar.© BVB/Jens Volke
Der BVB II im Trainingslager in Pinatar.© BVB/Jens Volke
Der BVB II im Trainingslager in Pinatar.© BVB/Jens Volke
Der BVB II im Trainingslager in Pinatar.© BVB/Jens Volke
Der BVB II im Trainingslager in Pinatar.© BVB/Jens Volke
Der BVB II im Trainingslager in Pinatar.© BVB/Jens Volke
Der BVB II im Trainingslager in Pinatar.© BVB/Jens Volke
Der BVB II im Trainingslager in Pinatar.© BVB/Jens Volke
Der BVB II im Trainingslager in Pinatar.© BVB/Jens Volke
Der BVB II im Trainingslager in Pinatar.© BVB/Jens Volke
Der BVB II im Trainingslager in Pinatar.© BVB/Jens Volke
Der BVB II im Trainingslager in Pinatar.© BVB/Jens Volke
Der BVB II im Trainingslager in Pinatar.© BVB/Jens Volke
Der BVB II im Trainingslager in Pinatar.© BVB/Jens Volke
Der BVB II im Trainingslager in Pinatar.© BVB/Jens Volke
Der BVB II im Trainingslager in Pinatar.© BVB/Jens Volke
Der BVB II im Trainingslager in Pinatar.© BVB/Jens Volke
Der BVB II im Trainingslager in Pinatar.© BVB/Jens Volke
Der BVB II im Trainingslager in Pinatar.© BVB/Jens Volke
Der BVB II im Trainingslager in Pinatar.© BVB/Jens Volke
Der BVB II im Trainingslager in Pinatar.© BVB/Jens Volke
Der BVB II im Trainingslager in Pinatar.© BVB/Jens Volke
Der BVB II im Trainingslager in Pinatar.© BVB/Jens Volke

Was haben Sie gedacht, als Siewert meinte: Ich sehe dich auf der Sechs?
Ich habe bei Daniel Farke schon nicht mehr Stürmer gespielt, er kam zum ersten Mal auf die Idee, mich ein bisschen weiter zurückzuziehen und Siewert hat mich dann noch weiter zurückgezogen. Es war also jetzt kein Riesenschritt auf einmal nach hinten, sondern eher so ein kleiner weiterer. Ich kann mich ja trotzdem immer mal wieder nach vorne einschalten, das lässt er mich auch.


Sie wurden als Stürmer verpflichtet, haben in den letzten drei Jahren immer zweistellig getroffen. Gar nicht wehmütig, dass das Tor jetzt so weit weg ist?

(schmunzelt) Nee, nee.


Und gibt es manchmal einen Spruch für die Kollegen ganz vorne, wenn sie mal wieder eine Chance liegen gelassen haben?

Nein, ich hab da Verständnis, weil ich da vorne auch Phasen hatte, wo es einfach mal nicht läuft. Gerade als Stürmer ist es nicht immer leicht, vor allem für den Kopf. Die ganzen Sprüche, die dann kommen, mal ernst gemeint, mal als Spaß gemeint, die ärgern einen immer als Stürmer. Deshalb gibt’s von mir keine blöden Sprüche.


Ihre Position ist eine der wichtigsten auf dem Feld...
Ich weiß nicht, ob es eine der wichtigsten auf dem Feld. Klar, sie ist im Zentrum, aber ich glaube jede Position ist relativ gleich wichtig.


Was erwartet Siewert da von Ihnen?
Dass ich als großer Spieler die Kopfbälle wegnehme und alles so ein bisschen zu organisiere. Was ich schon ganz gut kann, ist Räume erkennen: Wo muss vielleicht ein Mitspieler hin? Wo braucht man wen? Wo muss dafür ein anderer hin? Das ist von vorne eher schwieriger.

Er bezeichnet Sie als Klebstoffspieler. Sie halten vieles in der Mannschaft zusammen sagt er, was er vor allem gemerkt hat, als sie nicht gespielt haben. Wie gut geht sowas runter?
Das hab ich noch gar nicht gelesen, aber klar, so ein Lob vom Trainer hört man natürlich gerne.


Früher war Thomas Müller eines ihrer Vorbilder, hat sich das auf der neuen Position geändert? Guckt man sich jetzt andere Spieler an?
Ja klar guckt man sich auf dieser Position eher Sechser an. Für mich ist es ja immer noch neu, da muss man sich noch ein bisschen reinfinden und dann guckt man: Wie bewegt sich der Sechser? Wo läuft er sich frei? Welche defensiven Laufwege macht er? Aber einen speziellen Spieler habe ich mir jetzt nicht rausgeguckt.


Sie sind seit Sommer 2015 in Dortmund. Wenn man sich die aktuelle Situation beim BVB anschaut, wirkt das wie ein Blick in ein anderes Zeitalter. Wie nimmt man in der U23 so eine eher turbulente Entwicklung bei den Profis wahr?
Das nimmt man natürlich wahr und man spricht auch mit den Teamkollegen drüber, wobei das uns jetzt in der täglichen Arbeit direkt relativ wenig betrifft. Wenn da oben jetzt ein neuer Trainer ist, hat der meist erstmal selbst mit sich zu tun, dadurch wird dann noch weniger ausgetauscht, sodass man mal mittrainiert.


Gab es unter Peter Stöger schon einen Austausch?
Es gab ein, zwei Trainingsheiten, wo Leute von uns dabei waren, aber ansonsten noch recht wenig. Ich weiß nicht, ob das noch kommt oder ob Stöger das nicht so handhabt, aber die haben ja auch einen großen Kader da oben.


Mit der U23 spielten Sie immer oben mit. Im ersten Jahr unter David Wagner wurden Sie am Ende Vierter, im zweiten unter Daniel Farke Zweiter und jetzt unter Jan Siewert... Was geht diese Saison?
Das ist schwer zu sagen. Wir haben noch ein paar Nachholspiele und müssen erstmal in einen Rhythmus reinkommen, ein paar Spiele hoffentlich erfolgreich spielen und wenn es dann Richtung Endphase geht und wir stehen immer noch da oben, dann kann man das Thema nochmal ernsthaft ansprechen.

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BVB-II-Training in Brackel am 17. Februar

17.02.2018
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BVB-II-Training in Brackel am 17. Februar.© Groeger
BVB-II-Training in Brackel am 17. Februar.© Groeger
BVB-II-Training in Brackel am 17. Februar.© Groeger
BVB-II-Training in Brackel am 17. Februar.© Groeger
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BVB-II-Training in Brackel am 17. Februar.© Groeger
BVB-II-Training in Brackel am 17. Februar.© Groeger
BVB-II-Training in Brackel am 17. Februar.© Groeger

Erinnern Sie sich eigentlich noch an das letzte Pflichtspiel?
Das ist echt lange her. Wegberg-Beeck?


Ja, richtig, vor mehr als zwei Monaten, am 2. Dezember. Wie sehr nervt sowas?
Extrem. Schon vor der Winterpause war es wirklich nicht so leicht. Mittlerweile nimmt man es zwar mit einem Lächeln hin, aber klar ist das unfassbar nervig. Vor allem jetzt wird es sehr sehr hart, wenn viele Spiele hintereinander kommen. Ich weiß gar nicht, wie wir die alle unterbringen. Viel darf jetzt echt nicht mehr ausfallen.


Also glauben Sie, die vielen englischen Wochen schaden dem Rhythmus?
Wenn man eine gute Phase hat und man gewinnt die Spiele und hat ein gutes Gefühl, dann ist es auch mal ganz gut, wenn es schnell viele Spiele hintereinander sind. Aber wenn man mal zwei, drei Spiele unentschieden spielt oder verliert, dann hätte man öfter mal lieber eine Woche Pause, dass man mal ein, zwei ganz freie Tage einstreuen kann. Ich finde das Körperliche gar nicht so schlimm, das bekommt man schon hin, aber vom Kopf her, dass man mal abschalten kann, das ist bei mir immer so, dass ich da eher Probleme mit habe.


Stichwort Entspannung: Sie waren gerade eine Woche im Trainingslager - es war kein typisches oder?
Ich hatte noch nie so ein Trainingslager so kurz vor Beginn der Pflichtspiele, dementsprechend war es tatsächlich relativ entspannt.


Wie zufrieden sind Sie mit der Vorbereitung?
Sehr zufrieden. Klar hatten wir auch mal Niederlagen drin, aber das war dann auch in Phasen, in denen wir am Höhepunkt der Belastung waren. Auch mit den Neuzugängen hat es super geklappt, wie immer hier in Dortmund…


Ist das in München, wo sie vorher gespielt haben, anders gewesen?
Ich kannte das von Bayern nicht, dass man Neuzugänge so gut integriert bekommt. Da gab es ein paar Mal Probleme. Aber jeder, der hier herkommt, sagt das: Hier versteht sich jeder mit jedem.

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Kann die Mannschaft die Abgänge von Lars Dietz, Oliver Steurer und Janni Serra kompensieren?
Das ist halt so bei U23-Teams, da kann es mal recht schnell gehen. Ich bin mit Oli Steurer ganz gut befreundet und habe gar nichts gewusst. Auf einmal schreibt er: „Ja, ich bin jetzt weg.“ Aber wir haben auf die Abgänge ja gut reagiert.


Wie ist das bei Ihnen? Am Ende der Saison läuft ihr Vertrag aus, stimmt es, dass die Tendenz in Richtung Niederlande geht?
Das ist wirklich völlig offen. Es kann sein, dass ich noch ein Jahr bleibe, kann sein, dass ich ins Ausland gehe, kann sein, dass es was in Deutschland wird.


Und auf welcher Position?
Das kommt dann auf den Trainer an. Ich kann mehrere Positionen spielen. Wo ich aufgestellt werde, ist mir relativ egal.

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