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Dolls Hasenjagd

DORTMUND Wie die Duracell-Hasen mussten sie laufen. Und laufen. Und laufen. Borussia Dortmunds Trainer Thomas Doll kannte Dienstag Nachmittag keine Gnade mit den wankelmütigen Fußball-Versagern von Hannover (1:2). Er jagte sie förmlich über den Rasen.

Dolls Hasenjagd

Zieht die Zügel an: BVB-Trainer Thomas Doll.

Insgesamt sechs Trainingseinheiten hat Doll zur Vorbereitung auf die Bundesliga-Partie am Samstag (15.30 Uhr) gegen Eintracht Frankfurt angesetzt. Ein derart umfangreiches Programm gab es zuletzt in der Sommer-Vorbereitung am Zürichsee. Und ganz nebenbei hat der Coach auch noch die Intensität drastisch erhöht. Der Schweiß fließt in Strömen.

"Mittelmäßigkeit"

Doll war auch am Dienstag, drei Tage nach der Niederlage in der AWD-Arena, noch stinksauer auf seine Truppe: „Ich will mich mit Mittelmäßigkeit nicht mehr zufrieden geben“, schimpfte er nach der Vormittags-Einheit, die bereits um 9.30 Uhr begonnen hatte.WarnsignaleUnd: „Ich schaue in den nächsten Tagen genau hin, wie trainiert wird. Der eine oder andere wird sich bestimmt wundern, wenn er sich am Samstag auf der Ersatzbank oder auf der Tribüne wiederfindet!“ Rumms, das saß.

Warnsignal

Ein erstes Warnsignal für die Arrivierten: In Christopher Nöthe und Sahr Senesie gehören ab sofort zwei Amateure zum Kader des verstimmten Übungsleiters, der missmutig raunzte: „Meine Jungs können froh sein, dass am Montag trainingsfrei war. Es hat bei mir mindestens einen Tag gedauert, bis die Wut verraucht war. Es kann doch nicht sein, dass wir auf Platz zwölf stehen und froh sein müssen, wenn die Teams unter uns nicht gewinnen!“

Tinga auf dem Fahrrad

Drei hatten gestern Glück: Tinga gehörte ebenso wie Jakub Blaszczykowski (Wadenprobleme) und Philipp Degen (Adduktoren) nicht zu den in bemerkenswertem Tempo dauerlaufenden Duracell-Hasen. Der defensive Mittelfeldspieler, den Muskelschmerzen im Adduktorenbereich plagen, saß lediglich auf dem Fahrrad, soll aber genau wie Sebastian Kehl für einen Einsatz gegen Frankfurt in Frage kommen.

Übrigens: Der BVB und Hauptsponsor Evonik laden zu den Heimpartien gegen Frankfurt (10. November), Arminia Bielefeld (7. Dezember) und Hansa Rostock (Februar 2008) jeweils 1000 Erwerbslose kostenlos ins Stadion ein.

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