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Wichtige Partie für BVB-Coach Stöger und Götze

Dortmund will heute das Champions-League-Ticket lösen

Dortmund Peter Stöger steht kurz vor dem erfolgreichen Abschluss seiner Mission, Mario Götze muss sich im Kampf um einen WM-Kaderplatz zeigen. Für beide ist die BVB-Partie gegen Mainz (Samstag, 15.30 Uhr/Sky) von großer Bedeutung.

Dortmund will heute das Champions-League-Ticket lösen

Mario Götze profitiert vom spielerischen Aufschwung beim BVB. Verhilft ihm seine Leistung im Saison-Endspurt zur WM-Teilnahme? Foto: imago/Team 2

Drei Spielzeiten in Folge hat Borussia Dortmund mal vor einigen Jahren in der Saisonendphase Schicksal gespielt. 2011 schickte ein 3:1 gegen Eintracht Frankfurt am letzten Spieltag die Hessen in die 2. Liga. Es gab reichlich Tränen, während ein paar Meter weiter der BVB die Meisterschale überreicht bekam. Ein Jahr später besiegelte ein 5:2 auf dem Betzenberg am 33. Spieltag den Abstieg des 1. FC Kaiserslautern. Der hatte sich freilich angedeutet. Andersherum lief es im Jahr danach: Die TSG Hoffenheim rettete sich mit einem 3:1 in Dortmund vor dem direkten Abstieg, in der Relegation hielten die Kraichgauer die Klasse.

Mainz steht das Wasser bis zum Hals

In all diesen Partien ging es für den BVB um nichts mehr, das ist vor dem letzten Heimspiel dieser Saison ganz anders. Die Borussia will das Ticket zur Champions League lösen, Gegner Mainz 05 steht das Wasser im Abstiegskampf bis zum Hals. Der Mainzer Sieg gegen Leipzig vor einer Woche hat die Not nur geringfügig gelindert.

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Die Zutaten für eine intensive Partie sind also gegeben. Dementsprechend erwartet Peter Stöger in seinem wohl letzten Heimauftritt als BVB-Trainer „viel Arbeit und harten Kampf.“ Für Stöger, dessen Nachfolger in Lucien Favre bereits gefunden scheint, wäre ein Sieg auch eine persönliche Genugtuung: Er hätte das Ziel, für das er am 10. Dezember 2017 angetreten ist, schon einen Spieltag vor Saisonende erreicht.

Götze kämpft um die WM-Teilnahme

Der spielerische Aufschwung, der sich in einem furiosen 4:0 gegen Leverkusen niederschlug und beim 1:1 in Bremen seine Fortsetzung fand, ist vor allem einem Spieler zugutegekommen: Mario Götze, der in der Endphase der Saison auch darum kämpft, am 15. Mai im Topf der Auserwählten zu sein, wenn Bundestrainer Joachim Löw im Deutschen Fußballmuseum seinen WM-Kader benennt. Sicher ist das weiterhin nicht.

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Schon nach dem 1:1 im Weserstadion stellte Stöger dem 25-Jährigen einen Freifahrtschein aus. Götze werde gegen Mainz auf jeden Fall spielen, erklärte er, nach vielen Schwankungen in seiner Leistung habe Götze „nun wieder eine richtig gute Phase.“

Weigl mit wichtigem Job

Der Trainer hat die Wende mit einem taktischen Kniff selbst angeschoben. Stögers Entschluss, die Zentrale im Dortmunder Spiel systematisch und personell zu verändern, half dem Dortmunder Spiel auf die Beine. Die Wiedervereinigung der beiden Kumpel Marco Reus und Mario Götze als Doppel-Zehner hat die Offensive neu belebt, abgeschirmt werden die beiden von Julian Weigl als alleinigem Sechser. Weigl, sagt Stöger, erledige einen wichtigen Job für seine kreativen Vorderleute: „Er hält ihnen den Rücken frei und spielt die zentrale defensive Mittelfeldposition jetzt so, wie ich es mir von ihm erhofft habe.“

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Alles ist darauf angelegt, am heutigen Samstag den letzten Schritt zu machen. Bei vier Zählern Vorsprung auf den Fünften Leverkusen beseitigt aber nur ein Sieg sicher die letzten Zweifel. „Es wird darauf ankommen, wie wir unser Passspiel auf den Rasen bekommen, wie wir die Räume nutzen und wie wir die Bälle zurückgewinnen, die wir verloren haben“, sagt Stöger. Ein drohendes Entscheidungsspiel in Hoffenheim eine Woche später möchten alle um jeden Preis vermeiden.

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