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Dortmunds Asia-Ass Lee in Cottbus noch ohne Hauptrolle

DORTMUND Vor Borussia Dortmunds Auswärtsspiel am Samstag beim FC Energie Cottbus plagen den Klub große Personalsorgen. Roman Weidenfeller, Dede (beide verletzt) und die ins Mannschaftstraining zurückgekehrten Alex Frei sowie Tinga können nicht auflaufen, hinter zwei weiteren Akteuren stehen noch Fragezeichen.

Dortmunds Asia-Ass Lee in Cottbus noch ohne Hauptrolle

Jürgen Klopp, Young-Pyo Lee: Sie wollen sich international behaupten.

Manndecker Robert Kovac hat sich laut Trainer Jürgen Klopp „bei seinen Kindern angesteckt und musste mit Antibiotika behandelt werden“. Torjäger Mohamed Zidan kassierte am Mittwoch im Training einen Schlag auf den Spann und wurde geröntgt. Klopp: „Es ist eine schmerzhafte Fußprellung. Wir müssen abwarten, ob er problemlos trainieren kann.“

2000 Fans werden den BVB in die Lausitz begleiten. „So viele wie nie“, sagt Pressechef Josef Schneck. Der Zuspruch kommt allerdings nicht von ungefähr, denn bislang war das Stadion der Freundschaft ein Quell der Freude für die Ruhrpott-Elf. Fünfmal trat sie bei Energie an, fünfmal verließ sie als Sieger den Platz. Beschämendes Torverhältnis aus Sicht der Gastgeber: 3:15. Die Borussia hat in den ersten beiden Saisonpartien (3:2 in Leverkusen, 1:1 gegen Bayern) vier Punkte gesammelt. Der Klub ist unter neuer Leitung im Soll und könnte nach einem Sieg in Cottbus sogar auf einen nahezu perfekten Saisonstart verweisen. Dass die Schwarzgelben ihrem Trainer vor allem mental noch Rätsel aufgeben, steht allerdings außer Frage. Das Vertrauen in eigene Fähigkeiten baut während einer Partie schon durch kleinste Beeinflussungen spürbar ab und torpediert jedes Konzept. Kurios nach einer Saison, in der Dortmund über weite Strecken einen teuren Mentaltrainer beschäftigte. „Wir müssen erkennen, was möglich ist und das knallhart abrufen“, hat Klopp in der vergangenen Woche in der Kabine sinngemäß gesagt und will erkannt haben, „dass die Mannschaft nach dem Bayern-Spiel sehr selbstkritisch mit sich umgegangen ist“.

Gerade im Mittelfeld hatten Ballverluste, ein Mangel an Aggressivität und unzureichende Regie beim Verschieben dazu geführt, dass der BVB oft ins Schlingern geriet. Zu weitgreifenden personellen Änderungen soll es in Cottbus nicht kommen. Neuzugang Young-Pyo Lee (31), am Donnerstag für 500 000 Euro aus Tottenham verpflichtet, soll sich dem Vernehmen nach erst an die Feinheiten seines Jobprofils auf der linken Verteidigungsbahn gewöhnen. Klopp sagt: „Er muss noch Privates regeln. Mir wäre es lieber, wir würden die zwei Wochen bis zum Derby gegen Schalke nutzen, um ihn stabil zu integrieren.“  

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