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Das BVB-Interview

Dr. Reinhard Rauball über Erfolge und Erwartungen

DORTMUND Langeweile kennt Dr. Reinhard Rauball nicht. Der Präsident des BVB, Vorsitzender des Ligaverbandes der Deutschen Fußball Liga und Vizepräsident des Deutschen Fußball-Bundes ist nahezu ständig auf Achse. Zwischen WM-Finale und Bundesliga-Start nutzten Sascha Klaverkamp und Jürgen Koers die Gelegenheit zu einem Treffen mit ihm.

Dr. Reinhard Rauball über Erfolge und Erwartungen

Dr. Reinhard Rauball sagt: "Die Mannschaft mit dem größten Teamgeist ist Weltmeister geworden, einen Megastar wie andere Mannschaften benötigten wir nicht."

Rauball spricht im Interview über seine Erwartungen an die BVB-Profis, Entwicklungspotenzial und Frost in Brasilien.

Wir haben eine sensationelle Qualität im Kader, aber wir müssen Unwägbarkeiten mit einrechnen. Den Weggang von Robert Lewandowski, Verletzungen aus der Vorsaison, die noch nicht auskuriert sind. Die Mannschaft ist so stabil und gefestigt, dass sie wieder die direkte Qualifikation für die Champions League erreichen kann. Das ist ein Ziel. Jeder Platz aufwärts von drei ist willkommen.

Meines Erachtens tun sie genau das nicht. Wir haben ja auch in Brasilien gesehen, welch wichtiger Faktor der Teamgeist ist. Die Mannschaft mit dem größten Teamgeist ist Weltmeister geworden, einen Megastar wie andere Mannschaften benötigten wir nicht. Wir formulieren beim BVB seit Jahren gemeinsame Ziele und tragen diese nach außen.

DORTMUND BVB-Spieler Marco Reus ist am Freitagabend vom Fußballmagazin "11 Freunde" zum Spieler der Saison 2013/14 gewählt worden. Der 25-Jährige erhielt die Auszeichnung bereits zum zweiten Mal. Während der Ehrung im Hamburger Curio-Haus äußerte sich Reus auch zu seinem aktuellen Gesundheitszustand.mehr...

Sehr wichtig. Wir sollten uns nicht in einem Leistungsvergleich mit Bayern München sehen. Wir haben in Leverkusen, Wolfsburg oder auch Mönchengladbach und Schalke 04 andere hochkarätige Mannschaften, die Leistungsdichte in der Bundesliga ist hoch. Ich kann nur davor warnen, eine Mannschaft zu unterschätzen. In Dortmund macht das auch niemand.

Der BVB hat sich auf den verschiedensten Ebenen schon sehr, sehr positiv entwickelt. Im sportlichen Bereich, bei den Junioren, Finanzen, was das Image angeht. Aber wenn wir wissen, dass das WM-Finale morgens um 4 Uhr in China übertragen wurde und dort 100 Millionen Menschen zugesehen haben, dann erkennt man, welches Potenzial dort noch vorhanden ist. In Asien und den Vereinigten Staaten gibt es noch Steigerungsstufen für unseren Klub, da hilft die Beliebtheit ungemein.

Die Bundesliga bleibt das „Brot und Butter-Geschäft“. Über 80 000 Zuschauer im Schnitt in Dortmund waren 2014/2015 erneut europaweit der höchste Wert und zeigen, welchen Stellenwert die Liga hat. Das ist der Wettbewerb Nummer eins, alles andere ist Zubrot. Ohne gute Ergebnisse in der Bundesliga sind alle anderen Dinge nicht zu erreichen.

Alles, was vom Gefühl her gut läuft, ist mit harter Arbeit unterlegt. In meinen ersten beiden Amtszeiten war ich als Präsident auch für die Lizenzspielerabteilung verantwortlich. Das ist jetzt anders. Wichtig war mir immer, die gesetzten Ziele zu erreichen. In meiner ersten Amtszeit ist es uns gelungen, aus einem Abstiegskandidaten einen Europapokal-Kandidaten zu machen. In der zweiten Amtszeit galt es, die existenzbedrohende Krise abzuwenden. Auch das ist geglückt.

DORTMUND Das neue Bundesliga-Trikot des BVB ist erst seit etwas mehr als einer Woche auf dem Markt, da können sich die schwarzgelben Fans schon auf die nächste Veröffentlichung freuen: Die niederländische Internetseite "voetbalshirtjes.com" hat am Freitag ein Bild veröffentlicht, das wohl das neue Champions-League-Jersey der Borussen zeigt.mehr...

Jetzt, in der dritten Amtszeit, hat sich raketenartig ein Erfolg eingestellt, der eine Unmenge an Freude hervorgerufen hat. Zweimal Deutscher Meister, einmal Pokalsieger, dann das Champions-League-Endspiel, das kann man im Prinzip gar nicht fassen. Es war noch nie so schön wie jetzt, für den Verein zu arbeiten. Wir sind in vier Jahren zweimal Erster und zweimal Zweiter geworden. Das gab es in der BVB-Geschichte noch nie.

Das, was wir alles in Dortmund erlebt haben, das bleibt für mich auf ewig unvergessen. Aber die WM in Brasilien war auf ihre Art fantastisch.

Das war für mich eine extreme Steigerung an Spannung, auch wenn man es mir äußerlich vielleicht nicht angesehen hat. Trotz 26 Grad Wärme in Rio habe ich 120 Minuten lang plus Pausen gefroren. Das kannte ich so noch nicht.

Erstes BVB-Training von Adrian Ramos in Brackel

Adrian Ramos hat am Samstagvormittag seine erste BVB-Einheit absolviert.
Adrian Ramos hat am Samstagvormittag seine erste BVB-Einheit absolviert.
Adrian Ramos hat am Samstagvormittag seine erste BVB-Einheit absolviert.
Adrian Ramos hat am Samstagvormittag seine erste BVB-Einheit absolviert.
Adrian Ramos hat am Samstagvormittag seine erste BVB-Einheit absolviert.
Adrian Ramos hat am Samstagvormittag seine erste BVB-Einheit absolviert.
Adrian Ramos hat am Samstagvormittag seine erste BVB-Einheit absolviert.
Adrian Ramos hat am Samstagvormittag seine erste BVB-Einheit absolviert.
Adrian Ramos hat am Samstagvormittag seine erste BVB-Einheit absolviert.
Adrian Ramos hat am Samstagvormittag seine erste BVB-Einheit absolviert.
Adrian Ramos hat am Samstagvormittag seine erste BVB-Einheit absolviert.
Adrian Ramos hat am Samstagvormittag seine erste BVB-Einheit absolviert.
Für die anderen BVB-Profis stand eine intensive Laufeinheit auf dem Programm.
Für die anderen BVB-Profis stand eine intensive Laufeinheit auf dem Programm.

BVB-Training in Brackel am 26. Juli (Nachmittag)

BVB-Training in Brackel am 26. Juli.
BVB-Training in Brackel am 26. Juli.
BVB-Training in Brackel am 26. Juli.
BVB-Training in Brackel am 26. Juli.
BVB-Training in Brackel am 26. Juli.
BVB-Training in Brackel am 26. Juli.
BVB-Training in Brackel am 26. Juli.
BVB-Training in Brackel am 26. Juli.
BVB-Training in Brackel am 26. Juli.
BVB-Training in Brackel am 26. Juli.

(lächelt) Da wurde es wieder deutlich wärmer.

DFB-Präsident Wolfgang Niersbach hat es gesagt: Das ist ein Erfolg der Bundesligavereine, die die Spieler ausgebildet und zur Verfügung gestellt haben. Aber, und das sage ich mit Respekt und großem Dank: Der Bundestrainer und sein Team haben es so zusammengefügt, dass dieser Erfolg herausspringen konnte.

Das Problem, das Joachim Löw hat, ist nur, dass er über sehr, sehr viele gute Spieler verfügt. Schauen Sie doch nur, wer allein vom BVB wegen Verletzungen nicht bei der WM auflaufen konnte: Bender, Gündogan, Reus etwa. Bei der EM 2016 werden einige andere Namen in der Stammformation auftauchen als in Brasilien, da bin ich mir sicher. Allein deswegen wird es weiter Hunger auf Erfolg geben. Außerdem: Weltmeister werden ist schön, sensationell. Es gibt aber auch Spieler, die Welt- und Europameister geworden sind.

DORTMUND Fußball-Drittligist Borussia Dortmund II ist ein perfekter Start in die neue Saison gelungen. Bei Angstgegner RW Erfurt siegte das Team von Trainer David Wagner am Samstag im Steigerwaldstadion durch Tore von Edisson Jordanov und Tammo Harder mit 2:1 (1:0).mehr...

Mats war einer der überragenden Spieler der WM. Wir wissen auch, dass er ein intelligenter Mensch und Teamplayer ist. Das sind die drei Ideale, die einen guten Kapitän ausmachen.

Fußball ist unser Volkssport Nummer eins. Die Vereine werden hochprofessionell geführt, es gibt unfassbare Einschaltquoten. Aber der Imagefaktor hängt auch mit der Schwäche Anderer zusammen. Schauen Sie nur auf die Verluste an Mitgliedern bei politischen Parteien, Gewerkschaften und Kirchen. Beim Fußball fühlen sich die Menschen zuhause. Und die Jungen haben ihre Vorbilder.

Die jungen Leute müssen wir in die Vereine bringen und zum Sport bewegen. 1990 nach dem WM-Sieg in Italien sind 100 000 Jugendliche in die Vereine eingetreten. Aber automatisch kommen die nicht. Dafür müssen wir viel tun.

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