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Eggert schießt BVB II zum Sieg

DORTMUND Besser ging's wirklich nicht: Nach dem 1:0 (1:0)-Erfolg von Fußball-Regionalligist Borussia Dortmund beim VfL Wolfsburg II beendete der BVB die Fußball-Woche mit optimalen sechs Punkten – erst wurde Tabellenführer Kickers Emden 3:2 bezwungen, am Samstag nun das Schlusslicht VfL. Das Tor des Tages erzielte Christian Eggert.

Eggert schießt BVB II zum Sieg

BVB-Jubel (v.l.): Uwe Hünemeier, Martin Amedick, Sebastian Kehl und Christian Eggert.

„Unterm Strich war es sicherlich ein souveräner Sieg. Aber Wolfsburg präsentierte sich sehr wohl als kampfstarke Formation. Einige heikle Szenen hatten wir schon zu überstehen“, sagte Borussen-Trainer Theo Schneider, der sich in der Anfangsphase allerdings über konzentriertes Dortmunder Offensivspiel freuen durfte, das früh belohnt wurde.

Lars Rickens Freistoß

Einen Freistoß von Lars Ricken, der sich deutlich verbessert durch seine Spielstärke in den Vordergrund drängte, wehrte die Wolfsburger Abwehr zunächst ab. Aber der Ball kam zu Christian Eggert, der mit seinem Vollspannschuss in den VfL-Torwinkel schon nach 15 Minuten das spielentscheidende Tor erzielte.

Der BVB wirkte jetzt abgeklärt, überzeugte durch geordneten Spielaufbau, hätte durch Ricken erhöhen können. Doch der Profi wurde durch ein elfmeterreifes Foul gestoppt, ohne dass der entscheidende Pfiff ertönte, wie Schneider berichtete.

Das sah auf der Gegenseite anders aus. Die Borussen, im Gefühl der Überlegenheit etwas leichtsinnig geworden, überließen den Gastgebern zunehmend mehr Spielanteile, die der VfL in der Schlussphase der ersten Halbzeit nutzte.

Proschwitz  verschießt Elfmeter

Proschwitz' Kopfball an die Torlatte war nur eine erste Warnung (38.). Als sich Wemmer gegen die Dortmunder Abwehr durchgesetzt hatte und Eggert nur per Foul rettete, wurde es wirklich ernst. Nick Proschwitz trat zum fälligen Elfmeter an - und schoss zum BVB-Glück links am Pfosten vorbei (44.).

„Das war natürlich eine mehr als brenzlige Situation, die wir nur mit dem nötigen Glück unbeschadet überstanden haben. Aber nach der Pause waren alle wieder voll bei der Sache und hätten noch einen höheren Erfolg einfahren können“, sagte der BVB-Coach, der seinem Team gegen die nun stürmisch angreifenden Wolfsburger das „Konter-Rezept“ verordnet hatte.

Borussias Konter-Chancen

Christopher Nöthe, Sahr Senesie, Lars Ricken sowie den eingewechselten Sebastian Hille und Denis Omerbegovic boten sich ausreichend Gelegenheiten, das 2:0 zu markieren. Aber die Borussen ließen ihre Chancen verstreichen oder scheiterten am VfL-Keeper Patrick Platins.

Wie so oft schien sich das in den letzten Momenten der Partie noch zu rächen. Plötzlich tauchte Philipp Kreuels allein vor BVB-Schlussmann Marcel Höttecke auf, doch der Borussen-Keeper reagierte glänzend, parierte den Schuss und rettete Dortmunds „Dreier“. 

BVB: Höttecke - Hillenbrand, Amedick, Hünemeier, Akgün - Eggert, Kehl (70. Großkreutz), Njambe (73. Hille) - Ricken - Senesie, Nöthe (86. Omerbegovic)Tor: 0:1 Eggert (15.)

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