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Neue Aufgabe für Teddy de Beer

Eine echte BVB-Institution beendet seine aktive Karriere

DORTMUND Nach Roman Weidenfeller verlässt eine weitere BVB-Legende die große Bühne. Wolfgang de Beer - den alle nur Teddy rufen - beendet nach 32 (!) Jahren seine aktive Karriere bei den Schwarzgelben.

Eine echte BVB-Institution beendet seine aktive Karriere

Mit dem BVB gewann Teddy de Beer (l.) 1989 den DFB-Pokal. Foto: imago

Roman Weidenfeller sagte kurz vor seinem letzten Bundesliga-Spiel als BVB-Torhüter im Gespräch mit dieser Redaktion: „So wie Teddy möchte ich nicht enden.“ Natürlich mit einem breiten Grinsen im Gesicht. Der Spruch zielte auf die O-Beine des Dortmunder Torwarttrainers ab, sie sind sein Markenzeichen.

Eine Institution, ein echter Typ

Der 54-Jährige ist beim BVB eine Institution, ein echter Typ, immer mit einem guten Spruch auf den Lippen. Nach 32 Jahren beim BVB - davon 15 als Spieler - endet seine aktive Karriere in diesem Sommer.

Die besten Bilder aus der Karriere des Teddy de Beer

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„Mein Kopf und mein Körper sagen mir nach all den wundervollen, spannenden, intensiven Jahren auf dem Platz, dass es nun an der Zeit ist, in meinem Verein noch eine andere Aufgabe wahrzunehmen. Eine, über die ich zwar noch nicht viel sagen kann und darf, die aber mit den Fans des BVB zu tun hat, denen ich mich sehr verbunden fühle und denen ich viel zu verdanken habe“, sagt Wolfgang de Beer.

„Ein großes Stück BVB“

Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke erklärte: „Wir sind Teddy zu großem Dank verpflichtet und lassen ihn nur mit einer dicken Träne im Auge in den verdienten Trainer-Ruhestand gehen. Er ist und bleibt ein großes Stück BVB und hat seinen festen Platz in der Historie unseres Klubs“. De Beer hatte seine Verträge in den vergangenen Jahren bewusst immer nur noch um eine Spielzeit verlängert.

Wolfgang de Beer gewann während seiner aktiven Karriere mit dem BVB den DFB-Pokal (1989), zwei Deutsche Meisterschaften (1995 und 1996) sowie die Champions League (1997). In seine 17-jährige Amtszeit als Torwarttrainer fallen drei weitere Deutsche Meisterschaften (2002, 2011, 2012) sowie zwei DFB-Pokalsiege (2012 und 2017). Unter der Anleitung de Beers wurde Roman Weidenfeller Nationalspieler - und Weltmeister.

Fast täglich über die A2

De Beer lebt übrigens nicht in Dortmund, sondern in seinem Geburtsort Dinslaken. Fast täglich geht es über die A2 ins Ruhrgebiet und nach dem Training zurück. „In Dinslaken bin ich zu Hause, dort habe ich meine Freunde, und dort bin ich immer Mensch geblieben.“

Eine echte BVB-Institution beendet seine aktive Karriere

1986 wechselte Teddy de Beer (grünes Trikot) vom MSV Duisburg zu Borussia Dortmund. Foto: imago


Seine Laufbahn begann de Beer beim TV Jahn Hiesfeld. Von dort wechselte er zum MSV Duisburg, für den er am 22. Mai 1982 als A-Jugendlicher sein erstes Bundesligaspiel bestritt. 1986 wechselte der damals 22-Jährige zu Borussia Dortmund, wo er als Nummer zwei hinter Rolf Meyer vorgesehen war. Doch noch vor dem ersten Punktspiel verletzte sich Meyer, und so kam unverhofft die große Chance für de Beer. Trainer Reinhard Saftig vertraute dem jungen Keeper und wurde belohnt. Auch dank der starken Leistungen de Beers erreichte der BVB, die Teilnahme am UEFA-Pokal.

Kleinsteiber seit Sommer 2017 dabei

Offen ist, wie die Konstellation auf der Position des Torwarttrainers in der kommenden Saison aussieht. Matthias Kleinsteiber wurde im vergangenen Sommer von der U23 zu den Profis hochgezogen und unterstütze de Beer seither. Allerdings zog sich Kleinsteiber im April einen Achillessehnenanriss zu, will aber zum Start der Vorbereitung Anfang Juli wieder voll zur Verfügung stehen.

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