Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung

Eröffnung des BVB-Walk of Fame

Dreifaltigkeitskirche

Bruno "Günna" Knust hatte die Lacher auf seiner Seite. „Es gab Zeiten beim BVB, da wollte man eher einen Walk of shame machen“, stellte er fest. Gut, dass diese Zeiten vorbei sind. Stattdessen können alle BVB-Fans nun mit Stolz auf dem Walk of Fame wandeln.

DORTMUND

von Von Oliver Volmerich

, 31.08.2010

Der ist seit Montagabend vollendet. Und wie es sich gehört wurde der letzte Stein gebührend gefeiert – nicht zuletzt, weil er die Nummer 1 trägt und an die Keimzelle des BVB erinnert: die Dreifaltigkeitskirche. Mit kirchlichem Segen versank der letzte Stein vor dem Gotteshaus im Boden. Als Startpunkt für eine Wanderung durch die Vereinsgeschichte. Ob Champions League-Sieg, Europa-Pokalsieg, die deutschen Meisterschaften und Pokalerfolge, der erste Sieg über Schalke oder die „Gelbe Wand“ – die wichtigsten und schönsten BVB-Ereignisse wurden in Bronze gegossen und zwischen Borsigplatz und dem Signal Iduna Park in den Asphalt eingelassen. Und natürlich werden auch viele Persönlichkeiten gewürdigt, die den Verein geprägt haben. Einige von ihnen waren am Montagabend bei der Walk of Fame-Eröffnung sogar persönlich dabei – wie die Europokal-Helden von 1966 Siggi Held, Wolfgang Paul, Theo Redder, Hoppy Kurrat, Reinhold Wosab und Aki Schmidt. „Aki“ unterhielt die Gäste im Festzelt vor der Kirche einmal mehr mit Dönekes aus der BVB-Geschichte. „Ich hab schon als Kind in Berghofen davon geträumt für Borussia zu spielen und war dann der erste Spielführer vom BVB in der Nationalmannschaft“, berichtete er stolz. Entsprechend begeistert zeigte sich Aki Schmidt vom Walk of Fame. 

Ebenso wie der BVB-Präsident. „Über jeden Stein könnte man stundenlang referieren“, stellte Reinhard Rauball fest. Ansonsten hilft bei der Einordnung der Sternstunden der Walk-of-Fame-Routenführer, mit dessen Hilfe Bruno Knust launig über die BVB-Geschichte plauderte. Auch über den Stern für Reinhard Rauball. Knust: „Der hat dafür, dass er dreimal den Präsidenten gemacht hat, eigentlich ne Tapferkeitsmedaille verdient.“

Lesen Sie jetzt