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Frei nun doch unters Messer

DORTMUND Als Borussia Dortmund am Mittwochabend durch Mladen Petrics Gala mit 2:1 gegen Frankfurt gewann und ins Pokal-Achtelfinale einzog, weilte BVB-Stürmer Alexander Frei (27) schon nicht mehr im Ruhrgebiet.

Frei nun doch unters Messer

Wann jubelt er endlich wieder? Alexander Frei.

RuhrNachrichten.de erfuhr: Dortmunds Top-Torjäger der vergangenen Bundesliga-Spielzeit (16 Treffer) muss nun doch an der Wade operiert werden. Bereits am kommenden Dienstag wird er sich in der Schweiz unters Messer legen. Sportdirektor Michael Zorc bestätigte am späten Mittwochabend auf Anfrage: "Ja, das stimmt. Anfang nächster Woche wird Alex operiert. Wir hoffen, dass er uns zu Beginn der Rückrunde wieder zur Verfügung stehen wird."

  Freis Krankengeschichte ist kompliziert: Im Sommer hatte er sich wegen fortschreitender Arthrose an der Hüfte operieren lassen (Der Profi: "Es kann sogar sein, dass ich mit 50 Jahren mal ein künstliches Gelenk benötige"). Offenbar als Konsequenz des Eingriffs hatte sich die Statik seines Bewegungsapparates grundlegend verändert. Die Hülle des rechten Wadenmuskels wurde plötzlich zu klein. Mehrfach riss sich Frei Muskelfasern. Zu allem Unglück an derselben Stellen. Das Comeback musste immer wieder verschoben werden.

In der Schweiz soll die Muskelhülle nun geweitet und festgestellt werden, ob weitere Gründe für Freis anhaltende Probleme (Trainer Thomas Doll: "Er sagt, die Wade fühlt sich zu fest an") vorliegen. Bitter für den Instinktstürmer, der die Nationalmannschaft der Schweiz im Sommer 2008 als Kapitän zur Europameisterschaft im eigenen Land führen will. In der laufenden Spielzeit absolvierte er noch keine einzige Pflichtspielminute.

  

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