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Gewinner Sahin - Götze ist auf dem Weg zurück

Das BVB-Mittelfeld im Check

Drei Plätze sieht das 4-3-3-System von Peter Bosz für Mittelfeldspieler vor. Einen klaren Sechser vor der Abwehr, zwei Achter auf den offensiven Halbpositionen. Der Konkurrenzkampf im Zentrum des BVB ist groß. Acht Spieler streiten um die Planstellen. Wenn alle Kandidaten fit sind, hat Bosz die Qual der Wahl. Das BVB-Mittelfeld im Check.

DORTMUND

, 16.08.2017
Gewinner Sahin - Götze ist auf dem Weg zurück

Rückkehrer: Nuri Sahin profitiert von Julian Weigls Verletzung und hat sich zurück in die Stammelf gekämpft.

Nuri Sahin: Der große Gewinner der Vorbereitung ist beim BVB unter Bosz gesetzt. Als alleiniger Sechser vor der Abwehr ist er sowohl Abfangjäger als auch Taktgeber bei eigenem Ballbesitz. Sein großes Plus sind seine Erfahrung und seine Spielintelligenz. Mit klugen und öffnenden Pässen ist der türkische Nationalspieler eigentlich jederzeit in der Lage, das BVB-Spiel zu beschleunigen, mit seiner Ballsicherheit kann er es beruhigen. Hinzu kommt sein guter linker Fuß bei Standards. Entscheidend wird sein, dass Sahin verletzungsfrei bleibt. In der Vergangenheit wurde der 28-Jährige immer wieder durch Zwangspausen zurückgeworfen.

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Julian Weigl: Des einen Freud ist des anderen Leid. Während Nuri Sahin für den Auftakt in Wolfsburg gesetzt ist, schuftet Julian Weigl nach seinem Sprunggelenksbruch weiter fürs Comeback. Im September soll er zurück zur Mannschaft stoßen. Ist er fit, ist der 21-Jährige immer ein Kandidat für die erste Elf. Doch auch Thomas Tuchels Musterschüler wird sich unter Bosz neu beweisen müssen – und er wird Zeit brauchen, zu alter Stärke zurückzufinden.

Mahmoud Dahoud: Der Neuzugang, Dahoud wechselte vor der Saison für zwölf Millionen Euro von Borussia Mönchengladbach zum BVB, kommt mit dem Selbstverständnis eines frischgebackenen U21-Europameisters nach Dortmund. Der 21 Jahre alte Mittelfeldspieler mit syrischen Wurzeln möchte beim BVB den nächsten Schritt in seiner Karriere machen. Technisch bringt Dahoud alles mit, um sich in Dortmund durchzusetzen, in puncto Zweikampf- und Defensivverhalten muss er noch zulegen.

Gonzalo Castro: Der ehemalige Leverkusener geht in seine dritte Saison beim BVB. Der 30-Jährige hat schon stolze 372 Bundesliga-Spiele in seiner Vita stehen. Neben Nuri Sahin dürfte Castro der zweite Mittelfeldspieler sein, der zum Auftakt in Wolfsburg gesetzt ist. Wird er noch konstanter in seinen Leistungen, ist er aus der ersten Elf fast nicht wegzudenken.

Mario Götze: Fünf düstere und lange Monate liegen hinter ihm. In der Vorbereitung war Götze die Freude förmlich anzusehen, dass er nach seiner Stoffwechselerkrankung wieder Fußball spielen darf. Bosz führt ihn langsam zurück an die erste Elf. Gut möglich, dass er am Samstag in Wolfsburg noch auf der Bank Platz nehmen wird. Auf Sicht aber ist Götze natürlich ein heißer Anwärter auf eine der beiden Achterpositionen.

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Shinji Kagawa: Der Japaner verpasste weite Teile der Vorbereitung wegen einer Schulterverletzung. Vor allem aber in der vergangenen Rückrunde zeigte er viel von seiner Klasse. Auch deswegen verlängerte der Klub Kagawas Vertrag im Sommer bis 2020. Spätestens nach der Länderspielpause Anfang September greift der 28-Jährige wieder in den Kampf um die Stammplätze ein.

Sebastian Rode: Unter Thomas Tuchel spielte der 26-Jährige nur eine Nebenrolle, im Supercup gegen Bayern München (4:5 n.E.) aber baute Peter Bosz in der zweiten Hälfte auf ihn - und Rode deutete an, dass er in dieser Saison wichtig für den BVB werden könnte. Dann stoppte ihn ein leichter Muskelfaserriss - es bleibt kompliziert.

Raphael Guerreiro: Aufs offizielle Mannschaftsfoto des BVB humpelte der Europameister vergangene Woche noch auf Krücken. Es wird also noch einige Zeit dauern, bis Guerreiro wieder eine vollwertige Alternative ist. Der gelernte Linksverteidiger überzeugte unter Thomas Tuchel häufig im Mittelfeld. Auf welcher Position Bosz den 23-jährigen Portugiesen am liebsten spielen sieht, muss die Zeit erst noch zeigen. 

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