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Gladbach jagt Amedick

DORTMUND Borussia Dortmund hat ein Qualitäts-Problem mit seinen drei Innenverteidigern. Das ist unbestritten. Unbestritten ist auch: Der Klub hat einen vierten Innenverteidiger – Martin Amedick (25/Foto). Das jedoch tut seit Monaten nichts zur Sache.

Gladbach jagt Amedick

Stellt sich der Konkurrenz: Martin Amedick.

Amedick, vor zwei Jahren aus Braunschweig zum BVB gewechselt, spielt nur eine Komparsenrolle. Dreimal (16 Minuten) setzte Trainer Thomas Doll ihn während der ersten 13 Spieltage ein. In der Vorsaison stand der Schlaks noch 18 Mal auf dem Rasen (1156 Minuten). Trainer damals: Bert van Marwijk.

Als in der Sommerpause Mönchengladbach Interesse an dem 1,94 m langen Manndecker signalisierte, zeigte der BVB dem Zweitligisten mit Verweis auf Amedicks bis 2009 gültigen Vertrag die kalte Schulter. Nun geht der Flirt in die nächste Runde. Gladbachs Sportdirektor Christian Ziege bestätigte offiziell: „Wir beobachten Amedick. Allerdings wie viele andere auch.“ Unsere Zeitung erfuhr jedoch: Gladbachs Pläne sind ausgesprochen konkret. Konfrontiert mit den Avancen der Niederrheiner zeigte sich Amedick am Mitttwoch wenig überrascht – kommentieren wollte er sie aber nicht. „Im Oktober“, sagt der Profi, „haben Doll und ich meine Situation erörtert und verabredet, uns im Dezember noch einmal zusammenzusetzen.“ Ändert sich an seiner Situation bis dahin nichts, könnte im Winter alles ganz schnell gehen...

  • Zum ersten Mal seit Jahren wird der BVB im Winter an einem Hallenturnier teilnehmen. In Halle (Westfalen) misst sich die Borussia auf Naturrasen (!) am 5. Januar mit Bochum, Bielefeld, Duisburg, Paderborn und Osnabrück.
  • Nach seinem 78-Minuten-Comeback beim 3:2 des Regionalliga-Teams gegen Emden vom Dienstag soll Sebastian Kehl beim VfL Wolfsburg II (Sa., 14 Uhr) erneut im Amateurteam auflaufen.
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