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Hajnals Zukunft "völlig offen"

Hannover 96 bleibt interessiert

STUTTGART Sein Name war die große Überraschung im Kader Borussia Dortmunds für die Auswärtspartie beim VfB Stuttgart: Tamas Hajnal. Am Donnerstag, als der BVB in Aserbaidschan die Qualifikation für die Gruppenphase der Europa Liga perfekt gemacht hatte, hatte der kleine Ungar noch gefehlt. Eine Kehrtwende?

von Von Dirk Krampe

, 30.08.2010
Hajnals Zukunft "völlig offen"

Hajnal: Transfer nach Hannover geplatzt.

„Wir wollen ihm Gelegenheit geben, persönliche Dinge zu regeln“, hatte Sportdirektor Michael Zorc erklärt. Die Tendenz, dass Hajnal, der von seiner Nicht-Berücksichtigung vor dem Pokalspiel des BVB in Burghausen „völlg überrascht“  wurde, Dortmund noch vor Ende der Wechselperiode verlassen würde, hatte sich in der vergangenen Woche verstärkt. Hannover 96 buhlte öffentlich um den 29-Jährigen, 96-Boss Martin Kind und BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke  hatten nach einem Sondierungsgespräch bereits eine Annäherung über ein Leihgeschäft erzielt.

Kind sieht eine "55:45-Chance" Aber auch das Wochenende brachte keine endgültige Klärung. „Es ist alles völlig offen“, sagte Hajnal nach dem 3:1 in Stuttgart kurz und knapp. „Keinen neuen Stand“ gebe es, meinte Watzke. Sportdirektor Michael Zorc hatte „nichts mehr aus Hannover gehört.“ Aus Niedersachsen ließ parallel Klubchef Kind verlauten, er sehe „eine 55:45-Chance“, dass der Deal mit Hajnal klappe. Offenbar hakt es an Details. Weil Hannover Hajnals durchaus üppiges Gehalt (circa 800.000 Euro plus Prämien) nicht stemmen kann, soll der Spielmacher zu einem Gehaltsverzicht bewogen werden. Wo dort Hajnals Schmerzgrenze liegt, ob Dortmund noch einen Teil des Gehalts weiter trägt oder den Niederssachsen bei der Leihgebühr entgegen kommt – alles offen.Hajnal geht auf Länderspielreise Am Montag wird der kleine Ungar Dortmund auf jeden Fall verlassen. Hajnal ist nominiert für die Länderspiele Ungarns gegen Schweden (am Freitag in Stockholm) und gegen Moldawien am 7. September. Erst am 8. könnte er in den Trainingsbetrieb zurückkehren – egal, bei welchem Klub. Für eine schnelle Eingewöhnung blieben ihm dann bis zum nächsten Bundesliga-Spiel nur drei Tage – sowohl für den Spieler als auch einen neuen Arbeitgeber keine angenehme Situation.

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