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Fälschung

Hooligan-Demo auf Namen von BVB-Fanbetreuer angemeldet

DORTMUND Unter dem Namen des BVB-Fanbeauftragten Jens Volke haben bisher unbekannte Personen für den kommenden Samstag eine "Hogesa-Demo" ("Hooligans gegen Salafisten") in Dortmund angemeldet - als die Polizei sich deswegen an Volke wandte, wurde klar, dass die Anmeldung eine Fälschung war. Volke hat Anzeige erstattet, es ist nicht die erste Attacke gegen ihn.

Hooligan-Demo auf Namen von BVB-Fanbetreuer angemeldet

Der BVB-Fanbeauftragte Jens Volke.

Nach den Ereignissen von Köln, als eine „Hogesa“-Demonstration mit mehreren tausend Teilnehmern eskalierte und zu einer Leistungsschau der Gewaltbereitschaft der Rechten mutierte, dürfte jede Anmeldung einer solchen Demo in den Polizeidienststellen die Beamten unruhig machen - so wird es auch in Dortmund gewesen sein, als eine solche Demonstration für den 8. November per Mail angemeldet wurde. Anmelder, so stand es in der Mail, war Jens Volke, die E-Mail-Adresse, von der die Anmeldung geschickt worden war, lautete "jjvolke@web.de". Volke besitzt keine solche Adresse, auch würde er kein „jj“ vor seinen Nachnamen setzen. Das tun andere, Jens Volke, seit Sommer 2007 Fanbetreuer in Diensten des BVB und Gründungsmitglied der BVB-Fanabteilung 2004, ist in der rechten Szene verhasst, „jj“ steht als Kürzel für „Judenjens“. So nennen ihn die Rechtsradikalen, Volke ist seit jeher ein Fanbetreuer, der den Kampf gegen rechtsradikale Umtriebe ernst nimmt.

Wie notwendig diese Arbeit ist, die inzwischen auch vom Verein selber mit allem Nachdruck betrieben wird, zeigten verschieden Beispiele im Stadion und eine

im Februar vergangenen Jahres in Donezk. Bei einem Champions League-Auswärtsspiel des BVB waren Volke und Thilo Danielsmeyer, Mitarbeiter des Fanprojekts Dortmund, angegriffen worden, Täter waren damals rechtsextreme BVB-Anhänger. Volke selber machte die gefälschte Demo-Anmeldung auf Twitter öffentlich. Gegenüber unseres Redaktion sagte er: „Ich werde mich nicht unterkriegen lassen. Das bestärkt mich nur darin, dass wir hier und viele mit uns auf dem richtigen Weg sind.“ Er könne nur jeden auffordern, Zivilcourage zu zeigen.  

Liebe Herrenmenschen, wenn ihr glaubt, mich mit eurem Kinderkram kleinzukriegen, seid ihr auf dem falschen Dampfer. #nonazisdo

— Jens Volke (@JensVolke)

Dortmund hat bereits erste Erfahrungen mit Hogesa-Demonstrationen sammeln können. Nach zwei kleineren Veranstaltungen in Mannheim und Essen kamen am 28. September rund 400 Hooligans verschiedener Vereine in Dortmund

zusammen. Einen Monat später dann folgten die

, unter den tausenden, angeblich unpolitischen Demonstranten viele Neonazis - unter anderem aus Dortmund.

DORTMUND/KÖLN Bei den Krawallen von Fußball-Hooligans und Rechtsextremisten mit 44 verletzten Polizisten am Sonntag in Köln waren auch Dortmunder unter den Demonstranten. Deren Allianz zeichnete sich schon am 28. September 2014 ab.mehr...

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