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Bilanz der BVB-Stürmer

Immobile und Ramos sind ein ungleiches Duo

DORTMUND Auf den Abgang von Robert Lewandowski reagierte der BVB im Sommer gleich doppelt. Nicht ein neuer Stürmer kam, sondern gleich zwei: Ciro Immobile und Adrian Ramos. BVB-Reporter Matthias Dersch zieht nach den ersten Saisonwochen eine Start-Bilanz der beiden ungleichen Torjäger.

Immobile und Ramos sind ein ungleiches Duo

Die BVB-Stürmer im Vergleich

BVB-Training in Brackel am 8. Oktober

BVB-Training am 8. Oktober.
BVB-Training am 8. Oktober.
BVB-Training am 8. Oktober.
BVB-Training am 8. Oktober.
BVB-Training am 8. Oktober.
BVB-Training am 8. Oktober.
BVB-Training am 8. Oktober.
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BVB-Training am 8. Oktober.
BVB-Training am 8. Oktober.
BVB-Training am 8. Oktober.

Man benötigt nicht lange, um Ciro Immobile im BVB-Tross auszumachen: Wo immer der Italiener ist, da ist es laut. Der 25-Jährige ist ein extrovertierter Typ, davon zeugt nicht nur sein angedeuteter Irokesen-Schnitt. Wenn er gemeinsam mit Pierre-Emerick Aubameyang, Sokratis und BVB-Dolmetscher Massimo Mariotti auf Italienisch parliert, fliegen die Hände gestikulierend durch die Luft. Die Lautstärke der Unterhaltung reicht aus, um auch in die letzte Ecke der Mannschaftskabine vorzudringen.

  Wenn Adrian Ramos dagegen spricht – was ohnehin eher selten vorkommt –, muss man die Ohren schon sehr spitzen, um ihn zu verstehen. Der Kolumbianer lebt seit 2009 in Deutschland, doch mit der Sprache tut er sich auch im sechsten Jahr noch schwer. Seine Zurückhaltung ist groß. So groß, dass man ihn zuweilen gar nicht wahrnimmt. Dabei ist er mit einer Körpergröße von 1,85 Meter eigentlich kaum zu übersehen.

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Auf dem Platz jedoch haben beide bereits ihre ersten Spuren in Schwarzgelb hinterlassen. Adrian Ramos ist mit fünf Pflichtspieltoren zweitbester Torschütze der Borussia hinter Pierre-Emerick Aubameyang (sieben Tore). Ciro Immobile übernahm mit seinen Toren einen großen Anteil an den Champions-League-Siegen gegen den FC Arsenal (2:0) und den RSC Anderlecht (3:0), insgesamt steht er bei drei Treffern in Bundesliga, europäischer Königsklasse, DFB-Pokal und DFL-Supercup.

Es sind keine schlechten Zahlen der beiden neuen BVB-Torjäger. Doch sie erzählen nur die halbe Wahrheit. So gut die Integration des Duos neben dem Platz bereits vorangeschritten ist, spielerisch ist ihnen anzumerken, dass sie sich noch mitten in einem komplizierten Anpassungsprozess befinden.

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Vor allem Immobile fällt die Umstellung auf den speziellen BVB-Fußball noch schwer. Steht er auf dem Platz, geht sein Blick fast unentwegt in Richtung Trainerbank. Mal ist es die Suche nach Anerkennung, die ihn dazu antreibt. Mal die Rückversicherung, ob er auch all die Anforderungen erfüllt, die Jürgen Klopp von seinen Angreifern verlangt. Der "Krieger" kämpft unentwegt – mit dem Tempo der Bundesliga, der Qualität der Verteidiger und der Komplexität seiner neuen Aufgabe.

Doch nicht nur Immobile muss sich an die neue Umgebung gewöhnen, auch von den BVB-Fans wird eine Umstellung gefordert. Der 25-Jährige entpuppt sich in seinen ersten Monaten in Dortmund als klassischer Stürmer, der total auf Tore fixiert ist. Das wirkt im schlimmsten Fall – zu beobachten vor seinem verschossenen Elfmeter in Mainz – egoistisch, in jedem Fall aber weniger mannschaftsdienlich als das Spiel von Vorgänger Robert Lewandowski – und von Konkurrent Adrian Ramos.

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Der 28-jährige Ramos ist aufgrund seines Alters eine Ausnahme unter den BVB-Neuzugängen der vergangenen Jahre. Er geht nicht mehr als Talent durch, für die Hertha hat er in 176 Spielen 65 Tore geschossen. Doch er ist mehr als ein Goalgetter, das stellte er auch im BVB-Trikot bereits unter Beweis. Ramos presst, weicht aus, setzt seine Mitspieler in Szene. Manchmal jedoch wird auch ihm das Tempo noch zu viel, dann wird er unruhig und hektisch – und spielt solch verhängnisvolle Fehlpässe wie im Derby auf Schalke (1:2) oder gegen den HSV (0:1).

Die derzeitige Krisen-Situation beim BVB erschwert sowohl Ramos als auch Immobile die Anpassung. Bei ihren Nationalmannschaften können sie nun den Kopf frei bekommen und neues Selbstbewusstsein tanken. Denn so unterschiedlich die beiden Stürmer auch sein mögen, klar ist nach den ersten Saisonwochen eins: Der BVB benötigt sie beide in Topform – und das möglichst bald. 

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