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Einlaufkinder mit Behinderung

Inklusion auf dem Rasen im Signal Iduna Park

DORTMUND Seit Saisonbeginn sind bei jedem BVB-Heimspiel zwei Einlaufkinder mit Behinderung dabei – sie gehen immer mit den Kapitänen beider Mannschaften auf das Feld. Es ist ein Projekt der BVB-Stiftung "Leuchte auf". Gegen Gladbach durften Larissa und Alexander mit auf den Rasen laufen.

Inklusion auf dem Rasen im Signal Iduna Park

Larissa durfte mit Roman Weidenfeller auf den BVB-Rasen laufen.

Alexander ist ein bisschen hibbelig. Aber in seinem Gesicht zeigt er ein breites Grinsen. Der Neunjährige steht im Spielertunnel des Signal Iduna Parks. Wenige Sekunden später greift Martin Stranzl, Kapitän von Borussia Mönchengladbach, seine Hand. Neben ihm steht Larissa (7). Noch ein bisschen aufgeregter. Dann kommt Roman Weidenfeller – und gemeinsam gehen sie raus auf den Rasen des BVB, in ein jubelndes Fan-Meer.

Larissa und Alexander waren am Sonntag Einlaufkinder beim Spiel des BVB gegen Gladbach. Ganz besondere Einlaufkinder. Denn beide haben eine Behinderung, sie sind mit dem Down-Syndrom auf die Welt gekommen. "Wir möchten die Zuschauer für das Thema sensibilisieren", sagt Stiftungsleiter Marco Rühmann. Das Ziel sei soziale Inklusion. Deshalb haben sich Stiftung und Verein bewusst dagegen entschieden, die Kinder mit Behinderung nur an bestimmten Spieltagen als Einlaufkinder zu gewinnen. Es soll eine dauerhafte Aktion sein.

"Das Projekt ist eine wichtige Sache. Wir möchten ein Selbstverständnis erreichen", sagt Thomas Klein. Er betreut die Kinder vor dem Spiel und übergibt sie wieder an ihre Eltern. Alexander ahnt am Sonntag schon vorher, wie viel Spaß er haben wird: "Das wird richtig toll", sagt er zu seiner Mama und verabschiedet sich. Mit Larissa versteht er sich sofort gut – er hat auch eine neue Freundin gefunden. Die Siebenjährige ist an diesem Abend überwältigt von der Atmosphäre. Die Lautstärke ist sie nicht gewohnt. Am Ende überwiegt aber die Freude: "Ich bin richtig stolz auf sie", sagt Larissas Mutter Alexandra Kremb. Sie sei sehr dankbar, dass der BVB so etwas ermögliche. Auch wenn ihre Tochter nicht viel spreche. Eines habe sie ihr verraten: "Larissa möchte noch mal ins Stadion."

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