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Lichtsteiner ein Kandidat beim BVB?

Italienische Medien berichten von Einjahresvertrag

DORTMUND Auf der Suche nach Verstärkungen für den Kader soll Borussia Dortmund bei Juventus Turin fündig geworden sein. Mehrere Portale in Italien berichten von einem bevorstehenden Wechsel von Stephan Lichtsteiner zum BVB.

Italienische Medien berichten von Einjahresvertrag

Stephan Lichtsteiner lief bislang in 94 Spielen für die Schweizer Nationalmannschaft auf. Foto: dpa

Mehr Erfahrung, mehr Führungsqualitäten – ein wesentliches Anforderungsprofil an den Umbau des BVB-Kaders im Sommer ist klar umrissen. Lichtsteiner würde diese beiden Kriterien erfüllen. Der gebürtige Schweizer spielt seit 2011 bei der alten Dame, er gewann als unumstrittener Stammspieler mit Juve sechs italienische Meisterschaften und vier Mal den italienischen Pokal. Lichtsteiner ist auch Kapitän der Schweizer Nationalmannschaft.

Im Sommer ablösefrei

Allerdings ist Lichtsteiner schon 34 Jahre alt – das spricht zumindest theoretisch eher gegen eine Verpflichtung des Rechtsverteidigers, auch wenn er Juve mit Auslaufen seines Vertrages im Sommer ablösefrei verlassen kann. Dass das Alter kein Hinderungsgrund sein muss, hat Borussia Dortmund allerdings in der Nachbarschaft beobachten können. Beim Rivalen FC Schalke 04 spielt der Brasilianer Naldo mit 35 Jahren gerade die Saison seines Lebens. Als man ihn holte, war er auch schon 33.

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Wäre Stephan Lichtsteiner ein guter Transfer für den BVB?

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Im März 2015 stand Lichtsteiner auch schon einmal im Signal Iduna Park auf dem Rasen. Juve setzte sich damals im Champions-League-Achtelfinale in zwei Spielen glatt durch (2:1, 3:0). Im Herbst des gleichen Jahres musste der Schweizer wegen einer akuten Herzproblematik sechs Wochen pausieren, kehrte danach aber ins Team zurück.

„Weit weg von Turin“

Der Schweizer hat den Abschied von Juventus Turin bereits vor einigen Wochen bestätigt und erklärt, sein neuer Verein stehe bereits so gut wie fest. Er werde „weit weg von Turin“ seine Karriere fortsetzen.

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Lichtsteiner soll laut italienischen Medien beim BVB einen Einjahresvertrag erhalten. Auch das Schweizer Boulevardblatt „Blick“ berichtet, dass seine Zukunft in Deutschland oder England liegen wird. Favorit sei Borussia Dortmund.

Schweizer Block

Kommt der Transfer zustande, wächst der Schweizer „Block“ um Roman Bürki und Manuel Akanji im Dortmunder Kader auf vier Spieler an. Sowohl für den Transfer von Stephan Lichtsteiner als auch den von Torhüter Marwin Hitz (FC Augsburg) gibt es aber noch keine offiziellen Bestätigungen. Ebenso wenig wie für den des dann fünften Schweizers, der diese Gruppe trainieren dürfte. Lucien Favre ist weiter der heißeste Kandidat für den Trainerposten bei der Borussia.

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