Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung

Jürgen Klopp fürchtet Mario Basler nicht

Alle Nationalspieler fit

DORTMUND Kein anderer Bundesligist stellte in dieser Woche so viele Nationalspieler ab wie Borussia Dortmund: Gleich zwölf Profis waren rund um den Globus im Einsatz, um ihr Land zu vertreten. Keine optimale Vorbereitung auf das DFB-Pokalspiel bei Wacker Burghausen am Samstag.

von Von Matthias Dersch

, 13.08.2010
Jürgen Klopp fürchtet Mario Basler nicht

Jürgen Klopp fiebert dem Saisonstart gegen Burghausen entgegen.

Bis auf Nuri Sahin (Türkei), Nelson Valdez und Lucas Barrios (beide Paraguay), die ihre Spiele jeweils gewinnen konnten, hielt sich der Erfolg in Grenzen. Dortmunds Trainer Jürgen Klopp hatte dennoch gute Laune. „Ich bin froh, dass alle gesund von den Spielen gekommen sind“, sagte der 43-Jährige, der gestern mit Ausnahme von Barrios (landet am Freitag in Salzburg) und Valdez (zählt am Samstag nicht zum Kader) sein komplettes Team am Nachmittag begrüßen konnte.

Dennoch bleibt dem Dortmunder Trainer nur wenig Zeit, um die Länderspiele aus den Köpfen seiner Kicker heraus- und die Pokal-Aufgabe bei Wacker hineinzubekommen – der Rahmenterminkalender der FIFA wollte es so. „Ab jetzt interessiert uns nichts anderes mehr als dieser Wettbewerb“, sagte Klopp am Donnerstag. Auch der Trainerwechsel bei Burghausen – Mario Basler löste am Mittwoch Jürgen Press ab – spiele nur eine Nebenrolle. Wenngleich Klopp betonte: „Mir wäre es lieber gewesen, sie hätten diese Entscheidung nach unserem Spiel getroffen. Denn das hätte geheißen, dass wir gewonnen haben.“ So muss der BVB-Trainer sich nun mit dem „Favoritenschreck“ Basler, der im Vorjahr mit Eintracht Trier Hannover 96 (3:1) und Arminia Bielefeld (4:2) aus dem Wettbewerb kegeln konnte, herumschlagen. „Es wäre aber schlimmer“, so Klopp, „wenn Mario selbst mitspielen würde.“ Die Stellung des „haushohen Favoriten“ habe sein Team „zu Recht“. Nun hieße die Aufgabe, diesen Status „in ein entsprechendes Ergebnis umzumünzen.“

Welches Personal diesen Auftrag erfüllen soll, ließ Klopp unbeantwortet. Doch weite Teile der Startelf sind ohnehin fest vergeben. Einzig die Besetzung der Offensive ist noch offen – und hängt entscheidend davon ab, wie fit Barrios am Samstag aus dem Bett steigt. „Lucas weiß selbst nicht, wie sich 25 Stunden Flug und sechs Stunden Zeitunterschied anfühlen“, meinte Klopp. „Wir werden die Entscheidung daher vor Ort treffen.“ Als Alternative stünde Neuzugang Robert Lewandowski bereit. Und wenn der Mythos einer gelungenen Premiere nach verpatzter Generalprobe stimmt, kann der Pole zuversichtlich nach Burghausen fliegen: Gegen Kamerun spielte er über die volle Distanz – und verlor deutlich mit 0:3.

Lesen Sie jetzt