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Julian Schieber stürmt künftig für den BVB

Vertrag bis 2016

Ende März beeindruckte ein bulliger, dennoch aber enorm lauffreudiger Spieler bei einem der spektakulärsten Spiele der vergangenen Jahre im Dortmunder Signal Iduna Park: Stuttgarts Julian Schieber (23) war mit seinen beiden Treffern einer der Protagonisten beim 4:4 zwischen Borussia Dortmund und dem VfB – jetzt tauscht Schieber die Trikots. Er wechselt zum BVB.

DORTMUND

von Von Dirk Krampe

, 22.06.2012
Julian Schieber stürmt künftig für den BVB

Bald Teamkollegen: Julian Schieber (r.), hier gegen Lukasz Piszczek beim 4:4 Ende März in Dortmund.

Am Donnerstag erzielte der BVB nach zähen Verhandlungen zwischen Michael Zorc und seinem schwäbischen Kollegen Fredi Bobic Einigkeit über den Wechsel des ehemaligen U21-Nationalspielers ins Ruhrgebiet. Schieber wird Anfang kommender Woche in Dortmund einen Vertrag bis zum 30. Juni 2016 unterschreiben.

Der Double-Gewinner lässt sich den Transfer nach unseren Informationen 5,5 Millionen Euro kosten –  damit konnte der BVB-Sportdirektor die Dortmunder Verhandlungsposition weitgehend durchsetzen. Auch, weil Schieber gegenüber dem VfB deutlich gemacht hatte, unbedingt nach Dortmund zu wollen, rückte Stuttgart am Ende doch recht deutlich von seiner ursprünglichen Forderung (8 Mio.) ab. „Ein Eigengewächs zu verlieren ist bitter“, sagte Bobic in Stuttgart, „das fällt uns nicht leicht. Aber Julian hat sich gegen uns entschieden. So ist es die beste Lösung für beide Seiten.“ Große Zufriedenheit hingegen in Dortmund: „Er ist schon ein kompletter Spieler, dennoch sehen wir bei ihm noch ein großes Entwicklungspotenzial“, meinte Zorc, der Schieber als „physisch stark und mit einem tollen linken Fuß ausgestattet“ beschreibt. Obwohl Schieber auch auf der linken Seite spielen kann, sieht ihn der BVB aber eher als Stoßstürmer und Backup für den Polen Robert Lewandowski.

Schieber ist nach Marco Reus (22/Gladbach), Leonardo Bittencourt (19/Energie Cottbus) und Oliver Kirch (29/Kaiserslautern) der vierte Neuzugang für die kommende Saison. Dortmunds Personalplanungen sind damit weitgehend abgeschlossen, wenn nicht auf der Abgabeseite noch etwas passiert.

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