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Das BVB-Interview

Kehl über Kagawa, Königsklasse und Gegentore

DORTMUND Sebastian Kehls Nationalmannschaftskarriere endete mit Platz drei beim Sommermärchen 2006. Folglich hatte Borussias Ex-Kapitän in der Länderspielpause Zeit für ein Gespräch über Kagawa, Champions League und Gegentore. Jürgen Koers hat seine Antworten aufgezeichnet.

Kehl über Kagawa, Königsklasse und Gegentore

Sebastian Kehl meint: "Die Rückkehr von Nuri Sahin oder Shinji Kagawa wird keinen Spieler davon abhalten, für sich selbst zu entscheiden, einmal ins Ausland zu gehen. Aber die Argumente für einen Wechsel ins Ausland werden immer weniger."

Sehr positiv. Er hatte ein breites Grinsen im Gesicht, als wir ihn begrüßt haben. Wir freuen uns riesig, dass er wieder da ist. Sein Englisch ist deutlich besser geworden, jetzt muss er noch im Deutschen aufholen.

 Shinji war in den vergangenen Monaten hier immer wieder Thema. Mit seiner Qualität in Eins-gegen-Eins-Situationen, mit dem Rücken zum Gegner, bringt er uns viele neue Perspektiven. Wir haben einige Verletzte, andere kommen erst langsam zurück. Er verschafft uns neue Optionen.

DORTMUND Positive Neuigkeiten aus Brackel: Bei einem internen Testspiel mit einem Mix aus Profis und U23-Akteuren hat Ilkay Gündogan am Freitagnachmittag sein inoffizielles Comeback gegeben. Bei der Partie über 2x35 Minuten kam der deutsche Nationalspieler im ersten Durchgang zum Einsatz.mehr...

 Ich glaube, dass er noch etwas Zeit brauchen wird. Einfach auch, um dieses Erlebnis Manchester zu verarbeiten. Jetzt ist es an der Zeit für ihn, wieder Selbstvertrauen zu tanken. Die Zeit sollten wir ihm geben und nicht schon in der nächsten Woche die Leistungen von ihm erwarten, die er zu seinen Hochzeiten hier erbracht hat. Aber er wird sich mit seinem Potenzial sicher wieder durchsetzen.

 Innerhalb der Mannschaft wird es auf allen Positionen einen großen Konkurrenzkampf geben, wenn alle fit sind. Der Trainer kann mit beiden spielen oder mit Marco vorne als hängende Spitze, oder mit Marco links. Es gibt ganz viele Modelle. Wir haben einige Systeme gespielt.

Internes BVB-Trainingsspiel am 5. September

Internes BVB-Testspiel am 5. September.
Internes BVB-Testspiel am 5. September.
Internes BVB-Testspiel am 5. September.
Internes BVB-Testspiel am 5. September.
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Internes BVB-Testspiel am 5. September.
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 Das weiß ich nicht. Das ist auch schwer zu vergleichen. Wir hatten schon viele namhafte Spieler hier. Ich kann sagen: Wir haben sehr, sehr viel Qualität. Das wird uns neue Optionen bringen. Ich bin zuversichtlich, dass wir damit erfolgreich sind.

 Die Rückkehr von Nuri oder Shinji wird keinen davon abhalten, für sich selbst zu entscheiden, einmal ins Ausland zu gehen. Jeder hat da einen anderen Anspruch, andere Ziele. Wenn alles stimmt, kann ich einen Wechsel ins Ausland sehr gut nachvollziehen. Aber wir hier in Dortmund und in der Bundesliga brauchen uns nicht zu verstecken. Es mag Argumente geben, ins Ausland zu wechseln. Aber die Argumente werden immer weniger. Der Vergleich mit dem Ausland: Wie schätzen Sie die Chancen des BVB in der Champions League ein? Es hätte uns leichter treffen können. Anderlecht war aus dem letzten Lostopf nicht die leichteste Aufgabe. Die Gruppenphase wird sehr spannend. Gegen Istanbul könnten es eineinhalb Auswärtsspiele werden. Aber wir wollen uns durchsetzen.

 Es geht ja nicht darum, Lorbeer zu verteilen oder Favoritenrollen zu deklarieren. Wir haben ja häufiger schon gegen sie gespielt, kennen das Stadion und die Mannschaft. Von vornherein zu behaupten, wir seien schon durch, wäre fahrlässig.

 Kürzlich bin ich durch die Stadt gelaufen und da rief jemand: "Was ist denn bei euch los? Vier Gegentore habt ihr schon wieder bekommen." Ich habe geantwortet: "Aber auch drei Punkte!" Wir hatten uns für diese Saison vorgenommen, weniger Gegentore zu bekommen. Deswegen ist die Anmerkung absolut richtig. Klar müssen wir gewisse Dinge abstellen. Aber die Ursachen sind manchmal nicht so leicht zu ergründen.

BARI Das 2:0 über die Niederlande ist ein perfekter Einstand für Italiens neuen Trainer Antonio Conte. Vom aussortierten Stürmer Balotelli spricht kaum noch jemand - stattdessen spielen sich BVB-Neuzugang Ciro Immobile und sein Sturmpartner Simone Zaza in den Mittelpunkt.mehr...

 Am Ende geht es nicht darum, mit welchem System man spielt. Wenn wir mit zwei defensiven Mittelfeldspielern auflaufen und Gegentore kassieren, sollten wir dann im nächsten Spiel besser mit drei oder vier defensiven Mittelfeldspielern antreten? Es geht nur im Zusammenspiel. Der Trainer legt immer hohen Wert darauf, dass alle Spieler ihre defensiven Aufgaben lösen. In der Offensive haben wir viel Qualität, die wird sich immer durchsetzen. Demnach muss das erste Ziel sein, weniger Gegentore zu kassieren.

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