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Kehl wagt den Neustart

DORTMUND Kickers Emden, zweiter Versuch – Dienstag Abend (19 Uhr) soll der Tabellenführer aus dem Norden nun tatsächlich im Stadion Rote Erde gegen Borussia Dortmunds Regionalliga-Mannschaft antreten.

Kehl wagt den Neustart

Öztekin zeigte in den letzten Spielen des BVB II aufsteigende Form.

„Der Rasen ist abgetrocknet, nichts spricht gegen den Anpfiff“, sagt BVB-Trainer Theo Schneider, der wie angekündigt ein umformiertes defensives Mittelfeld präsentiert.

Möglichst 60 Minuten spielen

BVB-Profi Sebastian Kehl wagt nach seiner langen Verletzungspause einen neuen Versuch, dauerhaft ins Spielgeschehen zurückzukehren. Kehl, der seinen letzten Einsatz in der Bundesliga beim Dortmunder 1:3 gegen Duisburg absolvierte, soll möglichst eine Stunde lang mitwirken. Ganz allein muss der Profi seine Arbeit vor der BVB-Hinterreihe jedoch nicht leisten. Christian Eggert oder Patrick Njambe sollen ihn dabei unterstützen – vielleicht sogar beide gemeinsam.

Diese taktische Variante könnte durchaus realisierbar sein, da Schneider keineswegs im Hurra-Stil gegen die zweitbeste Abwehr der Liga (nur 11 Gegentore) beginnen will. „Wir werden den Kickers nicht den Gefallen erweisen und bedingungslos auf Offensive setzen. Vielmehr gilt es für uns, aus einer sicheren Defensive heraus überfallartig zu attackieren. Unsere beiden Spitzen Sahr Senesie und Christopher Nöthe können das. Von beiden erwarte ich schon eine Leistungsexplosion“, fordert der BVB-Coach mehr Durchschlagskraft.

Ötzekin ohne Torgefährlichkeit

Die muss auch Yasin Öztekin nachweisen. Ihm fehlt zurzeit die Torgefährlichkeit, da könnte Denis Omerbegovic schnell zu einer Alternative werden. Schließlich hat der Bosnier in der letzten Saison seine Stärken eindrucksvoll bewiesen und könnte in Borussias offensivem Mittelfeld an der Seite von Lars Ricken eine echte Bereicherung sein, zumal Sebastian Hille aus Altersgründen (Ricken, Amedick und Kehl sind älter als 23) zunächst pausiert.

Nur Gordon fehlt

Bei den Kickers sind die Rollen fürs Toreschießen klar verteilt. Rudolf Zedi (4), Radovan Vujanovic (4) und allen voran Enrico Neitzel (6) erzielten 14 der insgesamt 18 Saisontreffer. „Wir müssen von Beginn an höchste Konzentration walten lassen und jeden Fehler vermeiden“, sagt Theo Schneider, der bis auf Daniel Gordon (Meniskusquetschung) alle Mann an Bord weiß.

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