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Klopp: "In meinen Träumen gab es keine Gegentore und keine Verletzten"

LEVERKUSEN Der Tag war getrübt. So sehr wie es nur irgend ging. Trotz Borussia Dortmunds 3:2-Sieg zum Ligaauftakt in Leverkusen saß Trainer Jürgen Klopp (41) am Samstagnachmittag so angeschlagen auf dem Rednerpodium des Presseraumes, als stehe er kurz vor der Entlassung. Sascha Fligge sprach mit ihm.

Klopp: "In meinen Träumen gab es keine Gegentore und keine Verletzten"

Gewonnen! Trainer Jürgen Klopp und Torhüter Marc Ziegler feiern den ersten Dreier der Saison.

Nicht traumhaft. In meinen Träumen gab es keine Gegentore und vor allem keine Verletzungen. Zwar sieht es bei Roman Weidenfeller nicht ganz so schlimm aus, er musste lediglich am Oberschenkel genäht werden, doch Dede hat’s offenbar schwer am Knie erwischt. Es tut schon weh, ihn so in der Kabine liegen zu sehen. Wir müssen jetzt die Kernspintomographie abwarten.

Ja, aber das macht die Nachricht jetzt nicht seriöser. Wir warten ab.

Das stimmt. Es war ein sehr unterhaltsames, spektakuläres Auftaktspiel. Ich hätte mir in manch einer Situation mehr Ordnung gewünscht. Später werde ich anhand des Videomaterials entscheiden, ob diese Ordnung nicht da war, weil der Gegner so stark gewesen ist. Oder ob wir selbst die Schuld daran tragen.

Wir hatten im Mittelfeld die Kompaktheit verloren und Leverkusen dadurch große Räume angeboten. Es ist leider die Crux, dass spielerisch so starke Teams mit diesen Räumen auch eine Menge anfangen können. Deshalb, und nicht etwa weil er schlecht gespielt hätte, habe ich Diego Klimowicz vom Platz genommen und Tamas Hajnal zum Wandler zwischen den Ketten gemacht. Ich wollte Bayer einfach ein paar neue Aufgaben mit auf den Weg geben.

Ich nehme das sehr professionell. Mladen hätte sich mit seiner Entscheidung ja sogar noch ein bisschen Zeit nehmen können, das Transferfenster schließt doch erst am 31. August. Wir haben ihm gesagt, dass wir dem Wechsel zustimmen, wenn das Angebot in Ordnung ist. Jetzt machen wir das Beste daraus und sichern uns neben einer Ablösesumme noch Hamburgs Mohamed Zidan.

Alle Parteien stimmen längst in ihren Absichten überein. Zidan muss aber noch den obligatorischen Medizincheck überstehen. Wenn nichts Großes mehr passiert, wird die Sache vonstatten gehen.

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