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Zu viele Verletzte

Klopp kritisiert zu hohe Belastung der Fußballprofis

DORTMUND Borussia Dortmunds Trainer Jürgen Klopp hat mit deutlichen Worten die (zu) intensive Belastung der Fußballprofis der heutigen Generation angeprangert. „Bei den Spitzenspielern im Fußball sind wir schon lange über den Bereich hinaus, in dem es vertretbar ist.“

Klopp kritisiert zu hohe Belastung der Fußballprofis

Jüngster Ausfall beim BVB: Henrikh Mkhitaryan verletzte sich in der Partie gegen Mainz am rechten Fuß. Er wird dem BVB vier Wochen fehlen.

Die besten Spieler der großen deutschen Klubs kommen mit Bundesliga, DFB-Pokal, Champions League und Nationalmannschaft schnell auf 50 bis 60 Spiele pro Saison. Hinzu kommt, dass Tempo und Intensität im modernen Fußball deutlich zugenommen haben. Ein Resultat sind die vielen Verletzten, wie sie im Moment alle Topklubs der Bundesliga beklagen. „Das war aber auch schon ein Thema, bevor wir so viele Verletzte hatten“, sagte Klopp. „Die Spieler kommen relativ schnell an die Stelle, wo die Belastung nicht mehr okay ist.“

Nach der intensiven Fußball-Weltmeisterschaft beklagen in erster Linie Borussen, Bayern und Schalker einen Teufelskreis: Die Profikicker hatten womöglich nicht genug Zeit zur Regeneration, gehen nicht optimal vorbereitet in die Saison, es folgen Englische Wochen und Verletzungen. Der BVB hat einen Kader von rund 25 Top-Spielern. Wenn allerdings acht ausfallen, fehlen den gesunden Spielern wiederum die Auszeiten – und damit steigt die Gefahr neuerlicher krankheits- oder verletzungsbedingter Ausfälle. Das werde unter Trainer schon immer so besprochen, berichtete Klopp. „Pep Guardiola und ich haben da die gleiche Sichtweise“, stimmte er dem Münchner Coach zu, der sich kürzlich ähnlich geäußert hatte.

DORTMUND Borussia Dortmund hat eine Mini-Krise abgewendet und sich durch eine späte Aufholjagd beim 2:2 (0:0) gegen den VfB Stuttgart ein wenig Selbstvertrauen für das Revierderby auf Schalke am Samstag geholt. Pierre-Emerick Aubameyang und Ciro Immobile drehten mit ihren Toren einen 0:2-Rückstand.mehr...

Der Faktor Geld spiele keine Rolle. „Die Jungs verdienen einen Haufen Kohle, aber an einer Verletzung kommst du auch mit einem hohen Monatsgehalt nicht vorbei.“ Alle Fußballfans wollten die großen Wettbewerbe mit den besten Spielern sehen. „Aber wir müssen irgendwann das Rad zurückdrehen“, so Klopp weiter. Doch es ändere sich nichts, im Gegenteil: „Das ist dem Ochs ins Horn gepetzt“, kritisierte der 47-Jährige. So werde die EM in Frankreich 2016 von 16 auf 24 Teams aufgestockt. Eine Profikarriere, die mit 19 Jahren beginne und dann mit 35 Jahren mit einer Ehrenrunde im Stadion ende, werde es nicht mehr oft geben.

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