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Klopp lobt zweikampfstarken Schmelzer

DORTMUND „Bei diesem Eckenverhältnis mussten wir irgendwann einfach Probleme bekommen“, sagte Borussia Dortmunds Trainer Jürgen Klopp nach dem 1:1 (1:0) gegen den FC Bayern München am Samstag. Rein statistisch betrachtet hatte sein Team allerdings in den meisten Kategorien nicht viel zu melden.

von Von Sascha Fligge

, 23.08.2008
Klopp lobt zweikampfstarken Schmelzer

Der Dortmunder Sebastian Kehl (l.), hier im Kopfballduell mit dem Münchner Luca Toni, hatte mit 70 Ballkontakten die meisten der BVB-Spieler.

Neben dem Eckenverhältnis (14:6) diktierte Rekordmeister München auch in Sachen Torschüsse (18:17), Flanken (15:8), Ballkontakte (52 Prozent - 48 Prozent) und gewonnene Zweikämpfe (54 Prozent - 46 Prozent) das Geschehen. Lediglich bei den geahndeten Fouls (22 – 15) und Abseits-Stellungen (3 – 0) lag der BVB im eigenen Stadion vorn.

In den Individualstatistiken verteilte der FC die Lasten auf mehrere Schultern. Lucio, Hamit Altintop, Luca Toni und Tim Borowski gaben jeweils drei Schüsse ab, bei den Hausherren zog alleine Florian Kringe viermal ab. Allerdings traf der Mittelfeldakteur selbst aus drei Metern Entfernung nur das Bein von Nationalspieler Bastian Schweinsteiger.

Wenig überraschend verbuchte Borussias zentraler Mittelfeldmann Tamas Hajnal die meisten Torschussvorlagen (5), Sebastian Kehl war die gefragteste Anspielstation (70 Ballkontakte) im BVB-Team. Als bester Zweikämpfer bewährte sich teamintern Linksverteidiger Marcel Schmelzer, der den am Kreuzband operierten Dede ersetzte. Der 20-Jährige bremste Hamit Altintop immer wieder aus und gewann immerhin 67 Prozent seiner Zweikämpfe. „Er hat seine Sache wirklich gut gemacht“, urteilte Jürgen Klopp.

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