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Lange Pause - Njambes Herzmuskel entzündet

DORTMUND Die Beschwerden spürte er bereits vor seiner Reise nach Peking, Patrick Njambe trat sie dennoch an. In China angekommen, verweigerten die Mediziner allerdings seinen Einsatz in der Fußball-Nationalmannschaft von Kamerun.

von Von Harald Gehring

, 18.08.2008
Lange Pause - Njambes Herzmuskel entzündet

Schwer erkrankt: Patrick Njambe

Das vorzeitige Aus bei den Olympischen Spielen hat einen beklemmenden Grund – Njambe leidet unter einer akuten Herzmuskelentzündung, die einer intensiven Behandlung bedarf. Noch ist Borussias Defensivspieler, der in der Regionalliga-Mannschaft vorwiegend als innenverteidiger eingesetzt wurde und schon zum Bundesliga-Aufgebot gehörte, nicht in Dortmund eingetroffen. Gewiss ist nur, dass der 20-Jährige, der sich im Borussen-Team durch seine enorme Sprungkraft, Kopfballstärke und Zweikampfhärte einen Stammplatz erarbeitet hatte, über einen langen Zeitraum hinweg ausfällt.

„Das ist alles sehr schade. Patrick ist ein prima Typ, der in meinen Planungen einen große Rolle spielt. Ich kann nur hoffen, dass er bald nach Dortmund zurückkehrt und erfolgreich behandelt wird“, sagt BVB-Trainer Theo Schneider, der jetzt froh sein darf, dass Neuling Julian Koch in seinem Regionalliga-Debüt beim 4:1 gegen den FSV Mainz einen überzeugenden Einstand an der Seite von Uwe Hünemeier zeigte.

„Julian ist jetzt die erste Wahl“, betont Borussias Coach, der die Vorzüge des Blondschopfs aus dem BVB A-Junioren-Team genau kennt: „Julian ist aggressiv im Zweikampf, schnell in seinen Aktionen und kopfballstark. Dass er im Stellungsspiel noch dazulernen muss, auch einige Leichtsinnigkeiten ablegt, gehört für einen 17-Jährigen einfach dazu.“ Neben Koch gehören aber auch Marcel Großkkreutz und im Notfall auch Daniel Gordon zu den Kandidaten für die Innenverteidigung. Gordon ist jedoch zunächst fürs defensive Mittelfeld eingeplant. „Daniel spielt endlich wieder so, wie es alle beim BVB erwarten. Dieser Linie muss er treu bleiben, dann stellt sich auch der Erfolg ein“, lobt Theo Schneider.

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