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Franz-Jacobi-Film

Lehrwerk für BVB-Fans - und ein heimlicher Star

DORTMUND. Dieser Film könnte zum Lehrwerk für alle BVB-Fans werden. "Am Borsigplatz geboren - Franz Jacobi und die Wiege des BVB" erzählt die Gründungsgeschichte von Borussia Dortmund - sehr detailgetreu, mit viel schwarzgelber Begeisterung und einem heimlichen Star.

Lehrwerk für BVB-Fans - und ein heimlicher Star

"Am Borsigplatz geboren" taucht tief in die Geschichte des BVB hinein.

Tief, ganz tief in die Geschichte von Borussia Dortmund taucht diese Dokumentation der drei BVB-Fans Jan-Henrik Gruszecki, Marc Quambusch und Gregor Schnittker ein. Wer bislang keine Ahnung hatte, wie der BVB entstanden ist, erfährt in 90 Minuten alles, was er darüber wissen muss - und noch viel mehr.

"Der wichtigste Borusse"

Hauptfigur des Films ist - natürlich - Franz Jacobi. „Er ist der wichtigste Borussen, den es je gegeben hat“, sagt Dr. Reinhard Rauball im Film über seinen Vorgänger. „Ohne ihn würden wir alle nicht da sein.“ Der Mann, der für die Gründung des BVB verantwortlich ist wie kein anderer, ist vor 36 Jahren gestorben - und doch ist Franz Jacobi in diesem Film ganz nah und unheimlich präsent.

Zitate, die Jacobi einst BVB-Archivar Gerd Kolbe erzählt hat, sind ein wichtiges Element der Dokumentation. Gesprochen von Schauspieler Claus Dieter Clausnitzer werden sie mit anspruchsvollen Sandbildern untermalt.

Abstecher in die Stadtgeschichte

Zunächst machen die Zuschauer einen Abstecher in die Stadtgeschichte Dortmunds. Denn: ohne Borsigplatz kein BVB, ohne Hoesch kein BVB. Die Dortmunder Nordstadt entstand erst durch den Bau des Bahnhofs und die Ansiedlung der Industrieunternehmen - und damit der Arbeiter. Kohle, Stahl und Bier, der ewige Dreiklang, er hat Borussia Dortmund entscheidet geprägt.

Premiere des Franz-Jacobi-Films im Cinestar

Premiere des Franz-Jacobi-Films im Cinestar.
Premiere des Franz-Jacobi-Films im Cinestar.
Premiere des Franz-Jacobi-Films im Cinestar.
Premiere des Franz-Jacobi-Films im Cinestar.
Premiere des Franz-Jacobi-Films im Cinestar.
Premiere des Franz-Jacobi-Films im Cinestar.
Premiere des Franz-Jacobi-Films im Cinestar.
Premiere des Franz-Jacobi-Films im Cinestar.
Premiere des Franz-Jacobi-Films im Cinestar.
Premiere des Franz-Jacobi-Films im Cinestar.
Premiere des Franz-Jacobi-Films im Cinestar.
Premiere des Franz-Jacobi-Films im Cinestar.
Premiere des Franz-Jacobi-Films im Cinestar.
Premiere des Franz-Jacobi-Films im Cinestar.
Premiere des Franz-Jacobi-Films im Cinestar.
Premiere des Franz-Jacobi-Films im Cinestar.
Premiere des Franz-Jacobi-Films im Cinestar.
Premiere des Franz-Jacobi-Films im Cinestar.
Premiere des Franz-Jacobi-Films im Cinestar.
Premiere des Franz-Jacobi-Films im Cinestar.
Premiere des Franz-Jacobi-Films im Cinestar.
Premiere des Franz-Jacobi-Films im Cinestar.
2015.03.15    Dortmund Premiere Film "Franz Jacobi und die Wiege des BVB"
2015.03.15    Dortmund Premiere Film "Franz Jacobi und die Wiege des BVB"
Premiere des Franz-Jacobi-Films im Cinestar.
Premiere des Franz-Jacobi-Films im Cinestar.
Premiere des Franz-Jacobi-Films im Cinestar.
Premiere des Franz-Jacobi-Films im Cinestar.
Premiere des Franz-Jacobi-Films im Cinestar.

Gut 40 Minuten dauert es bis zur entscheidenden Gründungsszene, die die Macher am Originalschauort, dem einstigen Spiegelsaal der Gaststätte „Zum Wildschütz“, gedreht haben. Jan-Henrik Gruszecki hatte die Wohnung während der Projektzeit gekauft, der für die Gründung wichtigste BVB-Ort ist heute sein Wohnzimmer.

Revolte gegen die Katholische Kirche

Die Gründung am 19. Dezember 1909 - und einige weitere Szenen - sind im Film nachgespielt. Das bringt Frische. Wobei, langweilig war die BVB-Gründung ohnehin nicht. Schließlich revoltierten Franz Jacobi und 17 weitere junge Männer mit der Gründung dieses Fußball-Vereins gegen die Katholische Kirche. Den Namen, Borussia, den wählte Franz Jacobi ganz spontan beim Anblick eines alten Werbe-Plakats der Borussia-Brauerei aus.

Aber, und das schlägt die Brücke zum familienverbundenen Jacobi, sein früh verstorbener Vater hatte dort gearbeitet. Allein solche Details zeigen: Diese Dokumentation ist ein hervorragendes Stück Recherchearbeit.

Heimlicher Star

Heimlicher Star des Films ist jedoch Ursula Kude, die 85-Jährige Nichte von Heinrich Unger - Gründer und erster BVB-Präsident. Kude ist eine herzensgute Ruhrpott-Dame mit großen Unterhaltungsqualitäten. Der Klopp, sagt sie, das sei doch kein Star. Das wäre doch bloß der Trainer. Das mit dem Berufsfußball verstehe sie ohnehin nicht. „Ich bin ja noch Anhänger vom Freizeit-Fußball“, sagt sie. Ihre Meinung zu Fußballschuhen? „Früher wurden die Schuhe bei Regen knüppelhart. Die sind mit offenen Füßen vom Platz gekommen. Und heute? Da tragen sie Pantoffeln.“

 

 

Am Ende geht der Film ans Herz: Erster Weltkrieg, viele BVB-Gründer lassen ihr Leben. Und Heinrich Unger sitzt im Schützengraben und dichtet diese Zeilen: „Aber eins, aber eins, das bleibt bestehen. Borussia Dortmund wird nie untergehen.“

Richtige Entscheidung

Die Leidenschaft für Schwarzgelb schwingt in jeder Sekunde mit. Das darf sie auch, denn dieser Film ist gemacht für die Fans des Vereins. Sie haben ihn erst möglich gemacht: Im fast 20-minütigen Abspann werden alle 3000 Unterstützer erwähnt. Sie hatten im Vorfeld Geld gespendet. Das war die richtige Entscheidung.

DORTMUND Für Schwarzgelb wird am Sonntag der Rote Teppich ausgerollt: Die Dokumentation „Am Borsigplatz geboren - Franz Jacobi und die Wiege des BVB“ über die Gründung von Borussia Dortmund feiert Premiere. Die ist allerdings ausverkauft - wir verraten, wo auch Sie den Film sehen können.mehr...

 

Hier läuft der Jacobi-Film:

- Das Kino im U zeigt den Film am 23., 24. und 26. April.

- Sobald eine Freigabe der FSK (Freiwillige Selbstkontrolle der Filmwirtschaft) vorliegt, soll der Film über einen längeren Zeitraum im Roxy-Kino zu sehen sein. 

- Im Sommer soll es eine schwarzgelbe Filmnacht am Borsigplatz geben.

- Die drei Macher wollen mit ihrem Werk auf Deutschland-Tour gehen. Fanclubs, die Interesse haben, den Film zu sehen, können sich per E-Mail melden.

- Außerdem wird es im Borusseum eine Sonderausstellung  mit Exponaten und Fotos zum Film geben. Diese eröffnet Mitte April – und nicht wie ursprünglich geplant am 17. März. 

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