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Lucien Favre stellt Paco Alcacer einen Einsatz am Freitag in Aussicht

Borussia Dortmund

Der BVB eröffnet am Freitag den zweiten Bundesliga-Spieltag. Gut möglich, dass Paco Alcacer gegen Hannover schon dabei ist – und der eine oder andere Spieler den Verein bis dahin verlassen hat.

Dortmund

, 29.08.2018

Video
Pressekonferenz vor dem Spiel in Hannover

Der neue BVB-Stürmer Paco Alcacer trainiert seit Mittwoch mit der Mannschaft. Der Neuzugang vom FC Barcelona, der am Donnerstag seinen 25. Geburtstag feiert, darf sich zumindest Hoffnungen auf einen Kaderplatz am Freitagabend in Hannover (20.30 Uhr, live im Eurosportplayer) machen.

Alcacer ist eine Option für das Spiel in Hannover

Alcacer sei „eine Option“ für das Auswärtsspiel in Niedersachsen, sagte Lucien Favre am Mittwoch auf der Spieltagspressekonferenz. „Ob er spielt, werden wir sehen, es ist ja nur wenig Zeit. Wir entscheiden Donnerstagnachmittag nach dem Training“, erklärte der BVB-Trainer.

Favre sagte, er sei „glücklich“, dass der Transfer erfolgreich über die Bühne gegangen sei. „Er gibt uns mehr Optionen“, meinte der Schweizer. „Er ist mehr eine klare Nummer 9 als ein Flügelspieler. Er kann sowohl mit der Mannschaft kombinieren als auch in die Tiefe gehen.“ Und BVB-Sportdirektor Michael Zorc sagte: „Wir glauben, dass er mit seiner Art zu spielen sehr gut zu uns passt. Aus meiner Sicht ist es ein guter Schritt, ihn geholt zu haben. Er ist ein richtiger ‚Neuner‘ und kann bei uns mehr spielen als in Barcelona. Ich glaube, dass es gut passt.“

Alcacer ist Favres Wunschlösung

Zorc berichtete, er habe während der am Freitag endenden Transferperiode keine Sorge gehabt, dass der BVB auf der Suche nach einem neuen Stürmer womöglich leer ausgehen könne. Der späte Zeitpunkt des Alcacer-Transfers habe auch daran gelegen, dass „wir zunächst einmal geschaut haben, was unser eigener Kader hergibt“. Im Laufe der Vorbereitung habe sich herauskristallisiert, welchen Spielertypen der BVB suche. „Und deshalb wussten wir auch, was wir umsetzen wollten.“

Umgesetzt wurde in Alcacer am Ende zum einen Favres Wunschlösung, zum anderen aber auch eine der wenigen realisierbaren Lösungen auf der Stürmerposition. Andere, prominentere Namen wie Mario Mandzukic von Juventus Turin oder Alvaro Morata vom FC Chelsea hatten sich auf dem wilden Transfermarkt früh als schlichtweg nicht darstellbar erwiesen.

Keine Neuzugänge mehr geplant

Auf der Zugangsseite hat der BVB seine Planungen nach der Verpflichtung Alcacers abgeschlossen, wie Zorc bestätigte, auf der Abgabeseite allerdings noch nicht. Der Kader ist mit 30 Spielern noch zu groß. „Wir sind uns einig, dass der Kader nicht zu klein ist. Wir sind bemüht, noch das eine oder andere umzusetzen. Ob es klappt, kann ich noch nicht sagen.“

Zu den Spielern, die den BVB auf den letzten Drücker noch verlassen könnten, zählen unter anderen Jeremy Toljan, Alexander Isak, Sebastian Rode und Dzenis Burnic - aber auch Rapahel Guerreiro und Shinji Kagawa könnten bei entsprechenden Offerten noch zu Wechselkandidaten werden.

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