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MRT-Untersuchung bei Dieckmann soll Klarheit bringen

Langzeitverletzte des BVB II

Bevor die Meisterschaft überhaupt begonnen hatte, gab es beim BVB II bereits die ersten drei Langzeit-Ausfälle zu beklagen. Während die Kollegen dabei sind, die ersten Punkte einzufahren, arbeiten Sören Dieckmann, Hendrik Bonmann und Jonas Arweiler mit großem Fleiß an ihrem Comeback. Eine Bestandsaufnahme.

von Udo Stark

DORTMUND

, 18.08.2017
MRT-Untersuchung bei Dieckmann soll Klarheit bringen

Hoffen auf ein baldiges Comeback: Sören Dieckmann (r.) und Hendrik Bonmann.

Sören Dieckmann fiebert dem kommenden Montag entgegen. Dann wird sich bei einer weiteren MRT zeigen, ob der Flügelspieler vielleicht doch deutlich eher wieder in den regulären Trainingsbetrieb zurückkehren kann als zunächst vermutet. Eine Durchblutungsstörung im Oberschenkelknochen macht ihm seit der Vorbereitung zu schaffen, „so nah am Knie, das die Befürchtung besteht, dass der Knorpel betroffen sein könnte“, wie Dieckmann erläutert. Schlimmstenfalls droht ihm noch immer eine Operation und eine mehr als halbjährige Pause.

Doch nach weiteren Untersuchungen gibt es berechtigte Hoffnungen, dass ihm dieser Eingriff eventuell erspart bleibt. „Zum Glück wurde die Sache relativ früh gefunden. Sollte ich tatsächlich um eine OP herumkommen, könnte ich vielleicht schon zwei Wochen später wieder einsteigen“, so der 21-Jährige.

Lauftraining seit einer Woche

Darauf bereitet er sich vor, so gut es geht: Neben Oberkörper-Übungen darf er seit einer Woche auch Laufeinheiten absolvieren: „Mit einer Schiene fürs Knie und Einlagen für den Fuß geht das ganz gut. Auf jeden Fall fühle ich mich jetzt ein Stück besser als nach der ersten Diagnose.“

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Auf einem definitiv guten Weg sieht sich Hendrik Bonmann. Nach einem Ende Juni erlittenen Syndesmoseriss und einem Innenbandanriss im Knie weilte der Torhüter zuletzt für eine Woche zur Reha im OS-Institut bei Oliver Schmidtlein in München. „Gesundheitlich befinde ich mich voll im Plan“, sagt die langjährige Nummer eins des BVB II. Kniebeugen, Laufband-Training und Stabilitätsübungen stehen aktuell auf seinem Stundenplan.

Bonmann ist optimistisch

Laut Prognose muss Bonmann mit drei Monaten Pause rechnen, könnte dann Ende September ins Teamtraining einsteigen. „Ich denke, es geht sogar etwas schneller“, ist der 23-Jährige guter Dinge. Seine nächsten Ziele sind klar formuliert: „Sobald ich fit bin, möchte ich wieder angreifen und ins Tor zurückkehren.“

Für Ende September ist auch die Rückkehr von Jonas Arweiler avisiert. Wenige Tage nach der U20-WM in Südkorea war bei dem Außenstürmer eine Thrombose im linken Bein entdeckt worden. Drei Monate Sportverbot bedeuteten aber nicht, dass er während dieser Zeit gar nichts zu seiner Genesung beitragen konnte: „Seit Anfang Juli trainiere ich wieder, hauptsächlich den Oberkörper“, berichtet der 20-Jährige, „jetzt kann ich auch die Beine wieder mehr belasten, fahre Rad und auch bei den Laufübungen habe ich keine Schmerzen mehr. Es geht also aufwärts.“

Arweiler: "Gutes Gefühl"

Tagtäglich absolviert Jonas Arweiler sein Pensum. „Wade und Kniekehle sind inzwischen frei, nur im Oberschenkel sitzt die Thrombose noch“, weiß der U19-Meister von 2016 freilich, dass er geduldig sein muss, „die Ärzte haben mir gesagt, dass ich auf jeden Fall wieder Fußball spielen kann. Das ist beruhigend und gibt mir ein gutes Gefühl.“ 

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