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Ex-Borusse im Interview

Manuel Friedrich über das Abenteuer Indien

MUMBAI Manuel Friedrich kickte stets lieber auf dem Bolzplatz, als sich Spiele im Fernsehen anzuschauen. Das geht momentan nicht: Der Ex-BVB-Spieler ist gerade in Indien, wo die Menschen im Park lieber Kricket statt Fußball spielen. Im Interview erzählt der 35-Jährige vom Abenteuer Indien.

Manuel Friedrich über das Abenteuer Indien

Manuel Friedrich steht bei Mumbai City FC unter Vertrag.

Das war das einzige Angebot, das sich von Anfang an ernsthaft und seriös anhörte. Da ich mit meiner Frau schon einmal in Indien war, wussten wir, auf was wir uns da einlassen. Ich mag das Set-Up: Es ist eine komplett neue Liga. Ich bin der erste Deutsche, der hier Fußball spielt. Das ganze Paket hat gepasst, die Herausforderung, das Abenteuer, die Leute, die Kultur, die Sprache.

Dortmund Manuel Friedrich würde unter normalen Umständen seine Karriere gerade in Asien ausklingen lassen - dann kam im November der Anruf des BVB. Kurz zuvor hatte sich Neven Subotic einen Kreuzbandriss zugezogen. Jürgen Koers hat mit dem 34-Jährigen ein Interview geführt, in dem er nichts sagt, aber trotzdem alles verrät. Sehen Sie hier die komplette Fotostrecke.mehr...

Als wir vor drei Jahren da waren, haben wir oft beobachtet, wie Jungs am Straßenrand Kricket spielten. Wir haben dann auch das ein- oder andere Mal einen Schläger in die Hand genommen. Aber ich muss sagen: Ich bleibe lieber beim Fußball. Und deswegen bin ich auch hier: Um den Fußball weiterzubringen, damit er Kricket als Nummer-1-Sport ablösen kann.

Durch den Monsun-Regen ist es nicht immer möglich, auf Naturrasen zu spielen, deswegen trainieren wir auf Kunstrasen. Das bin ich nicht gewohnt. Auch fängt man schon an zu schwitzen, wenn man nur auf dem Platz steht.

Das ist ein netter Kerl, der wie alle anderen auch richtig guten Fußball spielt. Es macht riesigen Spaß mit den Jungs.

Ich hatte schon drei Filmangebote, die habe ich aber abgelehnt, weil ich ja zum Fußballspielen hier bin. (lacht)

Dortmund Als die (Personal-)Not des BVB im Herbst am größten war, da griff Jürgen Klopp kurzerhand zum Telefon und wählte die Nummer seines alten Mainzer Kumpels Manuel Friedrich. Auch wenn das Gespräch von der NSA nicht abgehört wurde, kann man sich den Verlauf ungefähr vorstellen.mehr...

Das lasse ich mir noch offen. Wenn ich mich gut fühle und noch ein bisschen spielen will, dann mache ich das. Ich möchte nicht frühzeitig meine Karriere beenden und mich dann hinterher ärgern.

Ja. Das ist für mich ein großartiger Sport. Man geht quasi spazieren, und hat dabei das Ziel, einen kleinen weißen Ball ins Loch zu bekommen. Man kann drei bis vier Stunden richtig abschalten und ordentlich runterfahren.

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