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Blitz-Comeback

Marco Reus sammelt in Stuttgart 57 Minuten Spielpraxis

STUTTGART Das Comeback nach zehnwöchiger Pause gegeben, im DFB-Pokal weitergekommen und dann auch noch seine Premiere als Kapitän gefeiert: Marco Reus durfte sich am Samstag gleich dreifach freuen. Überraschend hatte ihn BVB-Trainer Jürgen Klopp beim 4:1 (1:0) gegen die Stuttgarter Kickers in die Startelf beordert.

Marco Reus sammelt in Stuttgart 57 Minuten Spielpraxis

Comeback als BVB-Kapitän: Marco Reus.

Denn Reus benötigt auf dem Weg zurück zu alter Stärke vor allem eins: Spielpraxis.Wenn man BVB-Trainer Jürgen Klopp nicht so langsam kennen würde in Dortmund, hätte man sich am Samstagmittag durchaus ein paar Sorgen um den BVB machen können. „Solange wir nicht müssen, wollen wir nichts riskieren“, hatte der Dortmunder Trainer am Tag vor dem Spiel noch über einen möglichen Einsatz von Marco Reus gesagt - und dann stand der Mittelfeldspieler 24 Stunden später plötzlich in der Startelf.

Der Nationalspieler, der sich am 6. Juni so schwer am linken Sprunggelenk verletzt hatte und bei der WM nur zuschauen konnte, hatte den Daumen für einen Einsatz gehoben. Also spielte er.

DFB-Pokal, 1. Runde: Stuttgarter Kickers - BVB 1:4 (0:1)

Torschützen unter sich: Adrian Ramos (r.) und Pierre-Emerick Aubameyang.
BVB-Trainer Jürgen Klopp an der Seitenlinie.
Adrian Ramos bejubelt seinen ersten Pflichtspieltreffer für den BVB.
BVB-Jubel nach dem Treffer zum 2:0 durch Pierre-Emerick Aubameyang (M.).
Jürgen Klopp (M.) jubelt mit Torschütze Pierre-Emerick Aubameyang (r.).
Jürgen Klopp (M.) jubelt mit Torschütze Pierre-Emerick Aubameyang (r.).
Marco Reus (l.) behauptet den Ball gegen Sandrino Braun.
BVB-Trainer Jürgen Klopp gibt Anweisungen.
Marco Reus (l.) jubelt mit Henrikh Mkhitaryan.
Neven Subotic (hinten) springt höher als Gerrit Müller.
In Stuttgart BVB-Kapitän: Marco reus.
BVB-Jubel nach dem Treffer zum 1:0 durch Henrikh Mkhitaryan.
BVB-Jubel nach dem Treffer zum 1:0 durch Henrikh Mkhitaryan.
BVB-Jubel nach dem Treffer zum 1:0 durch Henrikh Mkhitaryan.
Sokratis (r.) im Zweikampf mit Elia Soriano.
Luftduell zwischen Neven Subotic (l.) und Elia Soriano.

„Marco ist fit und in Topform“, verriet Klopp vor der Partie dem Pay-TV-Sender Sky. Doch zumindest der letzte Teil seiner Aussage stimmte nicht ganz. Reus zeigte zwar einige gute Ansätze im Zusammenspiel mit Henrikh Mkhitaryan, ihm war allerdings auch deutlich anzumerken, dass ihm nach der langen Pause noch Spielpraxis fehlt. Doch genau die sollte er sich ja gegen die Kickers holen, um rechtzeitig für den Liga-Start am kommenden Samstag gegen Bayer Leverkusen (18.30 Uhr) in Form zu kommen.Nach 57 Minuten war die Praxiseinheit für Reus beendet. Dann machte der neue (Ersatz-)Spielführer der Borussia Platz für Sebastian Kehl, der nach seinem Rücktritt vom Kapitänsamt doch noch einmal in den Genuss kam, die Binde für ein paar Minuten zu übernehmen. Es waren 57 unauffällige Minuten - und doch waren sie für Reus ein wichtiger Schritt zurück auf dem Weg in die Normalität.

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