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Mehr Konkurrenz: Quartett drängt in BVB-Startelf

Schmelzer, Weigl, Toljan, Yarmolenko

Bei Borussia Dortmund herrscht kurz vor dem 3. Bundesliga-Spieltag ein verschärfter Konkurrenzkampf. Trainer Peter Bosz erhält mit einem Quartett neue Möglichkeiten für die Startelf am Samstag in Freiburg (15.30 Uhr). Besonders Neuzugang Andrey Yarmolenko will sich den Frust von der Seele schießen.

DORTMUND

, 07.09.2017
Mehr Konkurrenz: Quartett drängt in BVB-Startelf

Julian Weigl meldet sich zurück - sein Platz aber ist ihm nach den starken Auftritten von Nuri Sahin keineswegs sicher.

Das 0:2 in Island war ein Dämpfer für die WM-Hoffnungen der Ukraine. Auch Andrey Yarmolenko dürfte nicht bester Laune gewesen sein, als er den Flieger zurück nach Kiew bestieg. Dort hat sich Borussia Dortmunds teuerster Sommertransfer am Mittwoch noch von seinen ehemaligen Teamkollegen verabschiedet. Am Donnerstag wird Yarmolenko erstmals mit seinen neuen Kollegen trainieren. Wenn Trainer Peter Bosz in Brackel vorfährt, wird er endlich die Gruppe weitgehend komplett vorfinden, mit der er die Saison bestreiten wird. Der Dembele-Transfer hat einiges durcheinander gewirbelt bei Borussia Dortmund, gleich sieben neue Spieler zu verpflichten, das war im Jahr nach dem gewollten großen Umbruch eigentlich nicht geplant.

Späte Aktivitäten

Doch die späten Aktivitäten auf dem überhitzten Transfermarkt sorgen nicht nur dafür, dass sich das Gesicht des Kaders noch einmal verändert hat. Mit Wiederaufnahme des Ligabetriebs wird sich die Konkurrenzsituation beim BVB nahezu sofort deutlich verschärfen - und das auch, weil neben den drei spät verpflichteten Neuzugängen Yarmolenko, Jeremy Toljan und Jadon Sancho auch zwei ehemals verletzte Spieler wieder in den Kader drängen.

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Bei Marcel Schmelzer dürfte einem Bundesliga-Comeback schon am Samstag beim Auswärtsspiel in Freiburg (15.30 Uhr, Schwarzwaldstadion) nichts im Wege stehen. Schmelzer konnte die Länderspielpause nutzen, um nach seinem Außenbandanriss im Sprunggelenk wieder Sicherheit in seine Bewegungsabläufe zu bekommen, rechtzeitig vor dem Auftakt in die Champions League am kommenden Mittwoch kann der 29-Jährige wichtige Spielpraxis sammeln.

Zagadou nur noch Nummer drei

Durch Toljan bekommt der Dortmunder Kapitän allerdings unverhofft neue Konkurrenz auf seiner linken Seite. Der U21-Europameister hat nach 56 Bundesliga-Spielen den Wechsel ins Ruhrgebiet bewusst getätigt, um seine Karriere auf einem noch höheren Niveau fortzusetzen, er hat dabei auch nicht den Zweikampf mit einer BVB-Ikone gescheut. Plötzlich nur noch die Nummer drei links ist nun Dan-Axel Zagadou, der in beiden bisherigen Liga-Spielen noch starten durfte und keinen schlechten Eindruck hinterließ.

Etwas weiter vorne wird sich eine der spannendsten Personalien im Kader abspielen. Julian Weigl hat wie geplant während der Länderspiel-Pause die Intensität der Einheiten deutlich gesteigert und ist zurück im Teamtraining. Weigl brennt auf sein Comeback, ihm fehlt nach seiner dreimonatigen Zwangspause vor allem Spielpraxis.

Sahin oder Weigl?

Die würde sich der noch 21-Jährige, der am Freitag Geburtstag feiert, gern am Samstag holen. Auf seiner Position allerdings hat Nuri Sahin glänzende Kritiken eingeheimst - und eigentlich gibt es für Bosz keinen Grund, an der erfolgreichen Formation irgendetwas zu verändern.

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Für Weigl wie für Neuzugang Yarmolenko könnte daher gelten, geduldig bleiben zu müssen. Den Ukrainer nach nur zwei gemeinsamen Einheiten mit der neuen Mannschaft gleich in die Startelf werfen zu müssen, diese Not hat Bosz nicht - weil Christian Pulisic, der klare Gewinner des Dembele-Theaters, in den bisherigen Spielen grandios aufgetrumpft hat. Der Amerikaner wird seinen Platz gewiss nicht freiwillig räumen.

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