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Taktikanalyse

Mkhitaryan gegen Hertha im Mittelpunkt

DORTMUND Zum Abschluss der Hinrunde wartet noch einmal eine ungewöhnliche Aufgabe auf den BVB. Die Hertha aus Berlin punktet mit geschickten Manndeckungen. Jos Luhukay ist ein spezieller Trainer, der bereits positive Erfahrungen mit Borussia Dortmund gemacht hat.

Mkhitaryan gegen Hertha im Mittelpunkt

Gegen Hertha gefordert: Henrikh Mkhitaryan (l.).

In Dortmunds ungeschlagener Rückrunde der Double-Saison waren Luhukays Augsburger eine von zwei Mannschaften, gegen die der BVB nicht gewinnen konnte. Schon damals nutzte der niederländische Trainer bissige Manndeckungen im Mittelfeldzentrum mit Hajime Hosogai auf der Sechserposition.

Nicht nur in diesem Spiel fiel es der Borussia schwer, einen mannorientiert verteidigenden Gegner zu bespielen. Auch in diversen Partien gegen den 1. FC Nürnberg und Dieter Heckings VfL Wolfsburg kamen sie im Mittelfeld nicht gut zurecht. Das liegt zum einen daran, dass Dortmunds Offensive nicht auf solche Mannschaften ausgelegt ist. Der BVB versucht seine Techniker der Offensivreihe in Zwischenräumen des Mittelfelds freizuspielen. Das funktioniert nicht, wenn sie bei ihren Freilaufbewegungen in diese Lücken eng verfolgt werden.Zum anderen verhalten sich Dortmunds Sechser in den meisten Partien eher absichernd und bleiben nah an ihren Grundpositionen. Das führt dazu, dass auch ihre Manndecker in klarer Formation bleiben können. Somit treten nicht die Probleme von Manndeckungen auf, dass sie ungeordnete, unkompakte Stellungen hervorrufen.

Den Unterschied zu früheren Spielen könnte Henrikh Mkhitaryan ausmachen. Zum einen ist seine Art und Weise der Ballmitnahme effektiv gegen eine enge Bewachung: Er legt sich Anspiele oftmals nicht in den Raum, sondern dreht sich direkt am Gegenspieler vorbei und überrumpelt ihn damit. Gegen den beweglichen Hosogai kann das schwerer werden, aber nicht unmöglich.

Wichtig wird in jedem Fall, dass sich Dortmunds Innenverteidiger spielstark zeigen. Da ihre Vorderleute schwer anspielbar sein werden, fällt ihnen die Spieleröffnung zu. Gegen den alleinigen Stürmer der Hertha haben sie Überzahl, die sie effektiv nutzen müssen. Interessant könnte der Einsatz von Marian Sarr sein, da er sehr begabt ist, was Vorstöße mit Ball und hohe Pässe betrifft.

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