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„Nicht um die Ananas“

DORTMUND In der Mannschaft des Fußball-Regionalligisten Borussia Dortmund gehört er zu den erfahrenen Spielern - schnell, laufstark, immer engagiert und zumeist torgefährlich: Sebastian Hille (26) ist ein Führungsspieler bei den BVB-Talenten.

„Nicht um die Ananas“

Sebastian Hille erzielte den zwischenzeitlichen 1:1-Ausgleich.

Und doch muss der Offensivspieler um seinen Platz fürchten. Das Reglement erlaubt nur drei Spieler auf dem Rasen, die älter als 23 Jahre sind. Da gilt es um so mehr, die eigene Klasse zu demonstrieren. Über Ziele und Perspektiven spricht Sebastian Hille im Interview.Zum Ende der letzten Saison mussten Sie einen Wadenbeinbruch auskurieren. Hat Sie das in der Vorbereitung zur neuen Serie noch beeinträchtigt?Sebastian Hille: In den ersten zwei Wochen hatte ich tatsächlich einige Anpassungsschwierigkeiten, die Eingewöhnung ins Mannschaftstraining fiel zunächst nicht ganz leicht. Aber nach dieser Phase lief es immer besser für mich.Zuletzt wurden Sie mit der Fahrt zum Turnier der BVB-Profis in Rotterdam belohnt...Hille: Das war schon eine tolle Erfahrung. Es war einfach ein Super-Erlebnis in den Spielen gegen Feyenord Rotterdam und Tottenham Hotspur gegen Profis der internationale Klasse anzutreten. Dass mir dann noch das Siegtor zum 2:1 gegen Rotterdam gelang, machte mein Glück perfekt.Jetzt müssen Sie aber wieder im Regionalliga-Alltag bestehen. In Bajram Sadrijaj und Christopher Kullmann wurden zwei hochkarätige Spieler verpflichtet, spüren Sie den Konkurrenzdruck?Hille: Christopher und Bajram sind erstklassige Stürmer. Christopher hat in der Testphase für uns regelmäßig getroffen und Bajram hat bei den Profis durch sein agiles Spiel überzeugt. Wenn beide das in der Punkterunde abrufen, besitzen wir eine erstklassige Angriffsreihe, zumal auch Sebastian Tyrala in deutlich verbesserter Verfassung antritt und eine echte Alternative ist.Und wo bleibt da ein Platz für Sie?Hille: Zunächst einmal spiele ich ganz einfach auf der Position, die mir der Trainer zuteilt. In der Vorbereitung war das fast immer der Part rechts im Mittelfeld. Ich denke, dass ich dort bislang gute Leistungen gezeigt habe.

Am Samstag beginnt mit dem Heimspiel gegen Mainz 05 die Regionalliga-Meisterrunde. Dann sind Topleistungen gefragt, wie beurteilen Sie den Gegner? Hille: Wir wissen, dass Mainz immerhin Darmstadt und Ulm in der Vorbereitung geschlagen hat. Der FSV stellt ein junges und ehrgeiziges Team, das wir aber bezwingen können, wenn wir konsequent unser Kombinationsspiel durchsetzen, die Zweikämpfe annehmen und auch gewinnen. Außerdem wird es sicherlich noch ein paar nützliche Tipps von Cheftrainer Jürgen Klopp und von unserem Neuzugang Damir Vrancic geben.Wagen Sie einen Tipp?Hille: Es wird ein sehr schweres Spiel, da mache ich keinen Ergebnistipp. Nur so viel: Wir gewinnen.Welche Saisonziele hat sich die Mannschaft gesetzt?Hille: Wir wollen nicht um die goldene Ananas spielen. Auch wenn die Regionalliga West schwer einzuschätzen ist, wollen wir möglichst weit vorn mitmischen.Und wer sind die Top-Favoriten im Titelkampf?Hille: Rot-Weiss Essen gehört auf den Fall dazu, Eintracht Trier ist auch ein Kandidat. Schwer einzuschätzen sind die zweiten Mannschaften der Bundesligisten. Aber den Kölner Nachwuchs muss man auch auf der Rechnung haben.

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