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Oberstaatsanwältin kritisiert Borussia Dortmund

Nach Fan-Krawallen

Nach den Ausschreitungen im Gästeblock während des Spiels in der Champions League zwischen dem BVB und Galatasaray Istanbul (4:1) hat die leitende Oberstaatsanwältin Birgit Cirullies vor allem die Einlasskontrollen kritisiert. Borussia Dortmund hat auf der eigenen Homepage derweil auf die Vorfälle reagiert.

DORTMUND

, 05.11.2014
Oberstaatsanwältin kritisiert Borussia Dortmund

Oberstaatsanwältin Birgit Cirullies sieht vor allem bei den Einlasskontrollen Handlungsbedarf.

Borussia Dortmund hat sich zu den Vorfällen im Signal Iduna Park auf der eigenen Homepage geäußert: "Trotz der gewohnt gewissenhaften und konzentrierten Vorbereitung des BVB in Zusammenarbeit mit der Polizei Dortmund - mit über 1.000 durch den BVB eingesetzten Ordnern und Sicherheitskräften im Stadion wurde sogar die Zahl der Einsatzkräfte des letztes Derbys deutlich überschritten - kam es während der Partie und nach dem Spiel zu Ausschreitungen eines Teils der Gästefans auf der Nordtribüne."  Weiter heißt es in dem Artikel: "Der Einsatz von verbotener und gefährlicher Pyrotechnik sei niemals zu 100 Prozent auszuschließen. [...] Vor diesem Hintergrund bescheinigte auch die UEFA dem BVB und seinem Ordnungsdienst, einen guten Job gemacht zu haben."

Auf der Pressekonferenz am Mittwoch äußerte sich Cirullies: "Man muss in Zukunft auch einmal früher ansetzen und einiges tun, dass solche Situationen nicht auftreten. Diese Pyrotechnik-Arsenale waren nicht so klein, dass man sie in Körperhöhlen verstecken konnte. Die Sicherheit der Allgemeinheit geht vor."

Vor allem bei den Kontrollen vor dem Spiel sieht sie Handlungsbedarf: "Dann müssen die Fans sich auch mal vier Stunden vorher kontrollieren lassen. Der Verein muss sich da nach Kräften bemühen und zum Beispiel ein weiteres Tor einrichten, damit die Fans besser getrennt werden können. Wir haben das in einer Sicherheitskonferenz erörtert. Das ist nicht umgesetzt worden, warum, hat sich mir nicht erschlossen.“ Auch der BVB-Organisationschef Dr. Christian Hockenjos war am Mittwoch anwesend. Hockenjos erwidert auf die Kritik, dass keine unrealistischen Forderungen aufgestellt werden dürften. Teilweise würde das Baurecht gegen weitere Veränderungen am Stadion sprechen.

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