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Öztekin wirbelt durch Güterslohs Abwehr

DORTMUND Zum Abschluss des Trainingslagers in Marienfeld bliesen Borussia Dortmunds Regionalliga-Stürmer noch einmal zum Angriff, fertigten den NRW-Ligisten FC Gütersloh mit 5:1 (1:1) standesgemäß ab. Die BVB-Tore erzielten Uwe Hünemeier (44.), Sebastian Tyrala (60.), Rafael Lorenz (70.) und Yasin Öztekin (75., 88.).

von Von Harald Gehring

, 10.08.2008
Öztekin wirbelt durch Güterslohs Abwehr

Yasin Öztekin träumt von einem Profivertrag beim BVB.

Nicht zum Einsatz kamen Sebastian Hille und Christopher Kullmann, die wegen leichter Blessuren (Wade und Adduktoren) geschont wurden. Wie hoch die Wertigkeit dieses Erfolgs ist, zeigt sich allerdings erst am kommenden Samstag (14 Uhr), wenn im Stadion Rote Erde der Saisonstart in der Regionalliga West gegen den FSV Mainz 05 II steigt. Das weiß auch BVB-Trainer Theo Schneider, der Zuversicht verbreitet.

„Alle unsere Tests verliefen zufriedenstellend. Das ist der Lohn für die harte Trainingsarbeit“, sagt Schneider, der im Test gegen Gütersloh noch ein letztes Mal kräftig durchwechselte. Gleich sieben Spieler wurden in der zweiten Halbzeit aus- und eingewechselt. Herausragender Akteur war allerdings Öztekin, der zunächst die Tore von Tyrala und Lorenz vorbereitete, dann selbst mit zwei Treffern glänzte. „Wir sind auf einem guten Weg, unser Team hat schon feste Konturen angenommen. Es bleiben nur wenige offene Fragen“, sagt Dortmunds Coach. Geklärt werden muss lediglich, wer nun neben Hünemeier in der Innenverteidigung antritt (beste Karten besitzt derzeit Julian Koch), wer links in der Abwehr-Viererkette spielt (Schmelzer, Vrzogic, Omerbegovic sind die Kandidaten) und wer neben Kullmann in der Doppelspitze stürmt.

Bajram Sadrijaj  ist natürlich der vorgesehene Partner. Aber falls er zunächst bei den Profis bleibt, gilt Tyrala als echte Alternative. „Sebastian präsentiert sich viel engagierter als in der letzten Saison. Er wirkt frischer und ist zudem vor dem gegnerischen Tor effizienter“, lobt Theo Schneider den Youngster, der sich wie Julian Koch und Marcel Kandziora (Mittelfeld) in den engeren Kreis der Stammbesetzung gespielt hat. K Harald Gehring  

Kruse - Hillenbrand (46. Evers), Hünemeier (46. Koch), Neumeister, Vrzogic (46. Buttgereit) - Hille (46. Aleksandrov), Vrancic, Großkreutz (46. Boztepe), Kandziora (46. Oscislawski) - Tyrala (60. Lorenz), Öztekin

: 0:1 (7., Foulelfmeter), 1:1 Hünemeier (44.), 2:1 Tyrala (60.), 3:1 Lorenz (70.), 4:1 Öztekin (75.), 5:1 Öztekin (88.)

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