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Owomoyela wieder verletzt

DORTMUND Angeblich war alles so harmlos! Am Mittwochmiittag brach Borussia Dortmunds Patrick Owomoyela das Training vorzeitig ab, krempelte die Hose ganz weit nach oben, verzog das Gesicht und klagte: „Ich hab‘ einen Schlag gegen den rechten Oberschenkel bekommen.“

Owomoyela wieder verletzt

Wieder verletzt: Patrick Owomoyela.

Zunächst sah es so aus, als müsse der gerade erst von einer Entzündung des Gleitgewebes an der Achillessehne genesene Ex-Nationalspieler keine Zwangspause fürchten. Trainer Jürgen Klopp urteilte gar: „Die Sache kann nicht so schlimm sein, denn ich habe sie gar nicht wahrgenommen. Hat er sich verletzt, echt?“ Wenige Minuten später erreichte Klopp die böse Nachricht: Owomoyela fällt für das Erstrunden-Pokalspiel beim Regionalligisten Rot-Weiss Essen (Samstag, 15.30 Uhr) definitiv aus. Bei ihm reiht sich Verletzung an Verletzung. Nun ruht die Hoffnung des Trainers auf der Gesundung von Antonio Rukavina. Owomoyelas direkter Konkurrent im Kampf um den Stammplatz auf der rechten Verteidigungsseite kehrte nach überstandener Verletzungspause aber erst vor drei Tagen in den Trainingsbetrieb zurück. „Er arbeitet bislang beschwerdefrei“, sagt Klopp.

Über eine Einsatzgarantie darf sich Giovanni Federico freuen – allerdings nur, weil im rechten Mittelfeld Jakub Blaszczykowski (gesperrt) und im linken der Brasilianer Tinga (verletzt) ausfällt. Klopp: „Giovanni war im Test gegen Tottenham (0:3, d. Red.) an vielen gefährlichen Situationen beteiligt. Es ist keine Frage, dass er erste Wahl sein wird.“ Bajram Sadrijaj muss deshalb zunächst auf der Bank Platz nehmen. Der junge Serbe hofft dennoch auf Praxis. Er sagt: „Ich gebe in jeder Einheit Gas, auch wenn die Anpassung vom Oberliga- an das Bundesligatraining ehrlich gesagt extrem war. So viel, wie ich hier am Tag schufte, habe ich in Thannhausen in einer ganzen Woche gemacht.“ Pokalgegner Essen befindet sich übrigens in beeindruckender Verfassung. Den Zweitligisten Rot-Weiss Ahlen besiegte der in den Amateur-Niederungen versunkene Klub zuletzt mit 1:0. Trainer Michael Kulm versprach vor dem Knüller gegen Dortmund: „Wir sind noch nicht am Ende dessen, was wir leisten können.“

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