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Prall gefüllter BVB-Kader bedeutet für Lucien Favre Luxus und Konfliktpotenzial

Borussia Dortmund

30 Spieler stehen beim BVB derzeit auf der Gehaltsliste. Lucien Favre muss beim folglich viele Profis enttäuschen, wenn es um einen Platz im 18er-Kader geht. Er geht es pragmatisch an.

Dortmund

, 29.08.2018
Prall gefüllter BVB-Kader bedeutet für Lucien Favre Luxus und Konfliktpotenzial

Gegen Leipzig 90 Minuten Zuschauer: Mario Götze. © dpa

Hinter den Punkt „Zugänge“ auf der To-Do-Liste für diesen Sommer kann Michael Zorc seit Dienstag einen Haken setzen. Mit der Verpflichtung Paco Alcacers sind die Planungen des BVB in puncto Neuverpflichtungen fürs Erste abgeschlossen. 30 Spieler zählt der Kader aktuell.

Zorc: „Wir sind uns einig, dass der Kader nicht zu klein ist“

Auf der Abgabeseite soll bis Freitag noch etwas passieren. Ob es klappt, vermag Zorc laut eigener Aussage noch nicht zu sagen. Nur so viel: Der BVB sei bemüht, in dieser Hinsicht noch etwas umzusetzen. Und: „Wir sind uns einig, dass der Kader nicht zu klein ist.“

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Pressekonferenz vor dem Spiel in Hannover

Für Lucien Favre bedeutet der prall gefüllte Kader Luxus und Konfliktpotenzial zugleich. Große Auswahl auf der einen Seite, vorprogrammierte Enttäuschung auf der anderen Seite. „Wir haben viele Spieler“, sagt der BVB-Trainer, „das ist so.“ Seine Herangehensweise bei der Kadernominierung ist eine pragmatische. „Wir müssen die beste Mannschaft finden, den besten Kader benennen“, sagt der Schweizer. Es gehöre dazu, Spielern zu sagen, „dass sie nicht spielen oder nicht im Kader stehen“.

Nur Bruun Larsen und Weigl noch nicht bei 100 Prozent

Zu Borussia Dortmunds großem Kader gesellt sich die Tatsache, dass der BVB aktuell keinen einzigen verletzten Spieler zu beklagen hat. Einzig bei Jacob Bruun Larsen nach überstandener Fußverletzung und bei Julian Weigl nach überstandenen Adduktorenproblemen kann Favre vor dem Hannover-Spiel eine mögliche Nicht-Nominierung für den Spieltagskader mit dem Fitnesszustand der Spieler begründen. Beim Rest reicht es dann schlichtweg nicht für die „beste Mannschaft“ oder den „besten Kader“.

Prominente Namen wie Nuri Sahin, Shinji Kagawa und Jeremy Toljan tauchten in dieser Saison noch gar nicht im Kader auf. Gleiches gilt für Sebastian Rode oder Alexander Isak. Am Sonntag beim 4:1 gegen Leipzig schaffte es auch Ömer Toprak nicht in den Kader, Mario Götze saß über die komplette Spielzeit nur auf der Bank. Favre hat nach dem erfolgreichen Saisonstart eigentlich wenig Grund, Änderungen am Personal vorzunehmen. In Paco Alcacer aber noch eine Möglichkeit mehr für die Offensive. Nicht jeden Spieler im BVB-Kader dürfte das freuen.

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