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Pro & Kontra: Kann der BVB in dieser Saison die Bayern ärgern?

Borussia Dortmund

Der neue Trainer Lucien Favre und Königstransfer Axel Witsel haben eine Aufbruchstimmung in Dortmund entfacht. Wir diskutieren: Kann der BVB die Bayern in dieser Saison ärgern?

Dortmund

, 14.08.2018
Pro & Kontra: Kann der BVB in dieser Saison die Bayern ärgern?

Können die Dortmunder um Julian Weigl und Shinji Kagawa den Bayern um Franck Ribery ein Bein stellen? © dpa

Ja, der BVB kann die Bayern ärgern

Würde man BVB-Trainer Lucien Favre auf eine mögliche Rolle als Bayern-Jäger ansprechen, würde er vermutlich lachen. Oder wild mit den Armen fuchteln. Oder beides. Er würde vermutlich nicht einmal sagen, dass es „säähr schwäär“ sei, die Bayern zu ärgern, so wie er ja häufig sagt, dass manches sehr schwer ist. Er würde vermutlich eher mit seinem charmanten französischen Akzent sagen: „Es ist unmögliiisch.“

Herrlich setzt auf den BVB

16 von 18 Bundesliga-Trainern halten es wie Favre, sie tippen die Bayern als Meister. Nur Heiko Herrlich, Trainer von Bayer Leverkusen, tippt auf Borussia Dortmund als Ligakrösus nach Spieltag 34. Vielleicht ist dabei der Wunsch der Vater des Gedanken. Vielleicht ist es aber auch Herrlichs Blick auf den BVB-Kader und die veränderte Gemengelage in Dortmund.

Denn beim BVB ist vieles neu. Der Trainer ist neu, der Kader ist in weiten Teilen neu, Sebastian Kehl ist neu, Matthias Sammer ist neu. Und die Stimmung ist neu. Die vergangene Saison hat ein Stück Demut zurück nach Dortmund gebracht, sie hat den Hunger auf Erfolg zurückgebracht. Der BVB hat etwas gutzumachen nach einer Saison, die bis auf die Abschlussplatzierung wenig Gutes hatte.

Der FCB ist Favorit

Das alles kann, vorausgesetzt alles passt und das Verletzungspech schaut woanders in der Liga vorbei, dazu führen, dass es richtig gut wird in der neuen Saison, auch wenn Lucien Favre davon mit Sicherheit nichts wissen will. Die Bayern sind Favorit, klar. Aber wer, wenn nicht der BVB, soll sie denn sonst ärgern?

Von Tobias Jöhren

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Kann der BVB die Bayern in dieser Saison ärgern?

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Nein, die Bayern sind zu stark

Sechs Mal in Serie hat der FC Bayern zuletzt die Meisterschaft gewonnen. Und es spricht nicht viel dagegen, dass der Rekordmeister sein Abo einmal mehr verlängert. Die Gründe, die ein spannenderes Rennen um die Schale als im vergangenen Jahr versprechen, liegen auf der Hand: Mit Niko Kovac hat ein neuer Trainer das Steuer an der Säbener Straße übernommen – ebenso beim BVB mit Lucien Favre.

Positiver Trend

Die Dortmunder erhoffen sich von ihrem Trainer nicht nur einen positiven Trend Richtung Tabellenspitze, sondern hoffen auf der anderen Seite auch darauf, dass die Münchener mit dem neuen Coach nicht so recht aus den Pötten kommen. Brauchen Sie ein gutes Argument, das gegen ein Ende der Bayern-Dominanz spricht?

Das haben die Rot-Weißen am Sonntagabend im Supercup-Finale selbst gegeben. Woran das liegt? Außer dem Wechsel auf der Trainerposition hat sich personell nicht viel getan. Die Stammspieler sind geblieben, nur Boateng könnte noch gehen. Der FCB ist eingespielt und hat mit Robert Lewandowski einen Knipser, der in der Bundesliga seinesgleichen sucht.

Dortmund ohne Top-Stürmer

Und das unterscheidet die Bayern von den Dortmundern: Der Kader ist nicht nur breiter, sondern auf dieser einen Position überragend besetzt. Denn selbst Lewandowskis Backup Sandro Wagner hätte in Dortmund wohl gute Chancen auf einen Stammplatz. Einen Top-Stürmer hat der BVB mit Maximilian Philipp und Marco Reus nicht. Und somit wird allein die Qualität des Bayern-Kaders mal wieder reichen.

Von Christopher Stolz

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