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Rauball stolz: "Wir sind wieder wer"

DORTMUND Hans-Joachim Watzke gab einen tiefen Einblick in sein Innerstes: „In Rostock oder Kaiserslautern verhöhnt zu werden, das hat mich damals beinahe innerlich zerrissen.“ Watzkes Erinnerungen an die Phase, in denen Borussia Dortmund in Fan-Gesängen („Wenn wir wollen, kaufen wir Euch auf“) auswärts permanent mit der eigenen Finanzkrise konfrontiert wurde.

Rauball  stolz: "Wir sind wieder wer"

Dortmunder Erfolgsbilanz: Hans-Joachim Watzke konnte viel Positives berichten.

Diese Zeiten sind vorbei. Am Sonntag  hatte der BVB zur Mitgliederversammlung geladen, es war eine Veranstaltung geprägt von großer Harmonie und Eintracht. Die Finanzen geordnet, der Klub in der Bundesliga auf einem guten Weg. Watzke: „Wir haben uns den Respekt zurückgeholt.“ Präsident Dr. Reinhard Rauball ("Wir sind wieder wer!") hatte folglich schon weitaus schwierigere Versammlungen zu leiten.

Borussia Dortmund genießt den Augenblick: BVB Sechster, Schalke Siebter, „darüber dürfen wir uns in diesem Moment auch mal freuen“, meinte Watzke. 122 Millionen Euro an Verbindlichkeiten hat der Klub in den vergangenen Jahren abgebaut. „Das Haus Borussia Dortmund ist auf solidem Fundament gebaut, diesen Weg werden wir weitergehen.“ Das soll auch eine Satzungsänderung garantieren, die den übermäßigen Einfluss einzelner oder ausländischer Investoren verhindert. Einstimmig stimmte die Versammlung diesem Antrag zu.

Das sportliche Fundament hat seine Tragfähigkeit seit dem 1. Juli, dem Tag des Amtsantritts von Jürgen Klopp, mehrfach unter Beweis gestellt. Nicht immer, auch nicht am Freitag beim 1:0-Sieg im Karlsruher Wildpark, liefert dieser BVB glanzvolle Fußball-Kunst ab. Aber Klopp hat es geschafft, eine stabile Grundordnung herzustellen. Die einstige „Schießbude der Liga“ spielte im 14. Spiel zum fünften Mal zu Null – der BVB stellt zusammen mit Berlin die drittbeste Defensive der höchsten deutschen Spielklasse.

Klopp selbst stellte auf der JHV einmal mehr auch sein rhetorisches Talent unter Beweis. Beinahe 15 Minuten redete er frei und ohne Manuskript. Der Vorstandstisch erinnere ihn „an den Elferrat im Mainzer Karneval“, meinte er launisch. Dortmund als Stadt sei „dramatisch weniger schlimm als befürchtet“. Klopp hatte mal wieder alle Lacher auf seiner Seite – und die Sympathien sowieso. Er gab aber auch ein Versprechen ab: „Wir werden weiter alles dafür tun, den Fußball zu spielen, den Ihr Fans verdient.“ 

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