Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Anzeige
Anzeige

Das BVB-Interview

Rauball über Tuchel, Aubameyang und Mkhitaryan

DORTMUND Hinter Borussia Dortmund liegt ein Halbjahr, das kaum besser hätte laufen können. Der Fußball-Bundesligist steht sportlich und finanziell exzellent da. Sascha Klaverkamp sprach mit BVB-Präsident Dr. Reinhard Rauball über Trainer Thomas Tuchel, Tormaschine Pierre-Emerick Aubameyang und Wünsche für das neue Jahr.

Rauball über Tuchel, Aubameyang und Mkhitaryan

Zeigt sich begeistert von der Entwicklung von Borussia Dortmund unter dem neuen Trainer Thomas Tuchel: BVB-Präsident Dr. Reinhard Rauball.

Der BVB ohne Trainer Jürgen Klopp. Für viele Fans nach dieser besonderen Ära kaum vorstellbar. Aber ein halbes Jahr nach Klopps Abschied steht Tabellenplatz 2 in der Liga, die K.o.-Runde der Europa League, das Viertelfinale des DFB-Pokals. Sind Ihre Erwartungen an Trainer Thomas Tuchel übertroffen worden? Die sieben Jahre mit Jürgen Klopp waren nach der Zeit mit Ottmar Hitzfeld das Beste, was Borussia Dortmund bisher erlebt hat. Es sind Erfolge, die, von 2004 kommend mit der Beinahe-Insolvenz, kein Borusse jemals vergessen wird. Umso größer war die Hypothek für Thomas Tuchel als Nachfolger. Er ist seine Aufgabe mit großer Liebe zum Detail angegangen, mit unfassbarem Fleiß, was die Vor- und Nachbearbeitung von Spielen anbelangt. Es war beeindruckend.

Thomas Tuchel ist schnell angekommen bei den Schwarzgelben… Die Art, wie er mit den Spielern spricht, wie er sie vorbereitet, wie er dem Spiel seinen Stempel aufdrückt, im Spiel wiederholt taktisch variiert und damit Erfolg hat – das ist phantastisch und beeindruckend.

DORTMUND 15 freie Tage gewährt Borussia Dortmunds Trainer Thomas Tuchel seinen Spielern zwischen dem Spiel letzten Hinrunden-Spiel in Köln und dem Trainingsauftakt in Brackel am 4. Januar. Derzeit entspannen viele BVB-Profis im Urlaub. Wo genau, sehen Sie in unserer Übersicht.mehr...

Auf der Mitgliederversammlung des BVB haben Sie Thomas Tuchel gesagt, dass Sie ihm das „Du“ anbieten würden, „wenn es mal schlecht läuft“. Wie haben Sie das gemeint? Viele Leute bieten gerne das „Du“ an, wenn sich alle in den Armen liegen. Das ist mir ein bisschen oberflächlich. Denn: Nicht immer, wenn man tolle Arbeit leistet, hat man auch Erfolg. Mit meiner Aussage bei der Mitgliederversammlung wollte ich deutlich machen, dass meine Wertschätzung seiner Arbeit nicht allein vom Erfolg abhängt.

 

Was hat Thomas Tuchel mit Henrikh Mkhitaryan gemacht? Er strotzt plötzlich vor Selbstvertrauen und schießt Tore. Dass er das Potenzial hat, das wussten wir. Vielleicht passt es jetzt durch das veränderte System besser für ihn, auch durch die höher stehenden Außenverteidiger, die ihn stark unterstützen. Er fühlt sich sehr wohl im Moment. Micki braucht das absolute Vertrauen.

 

Auch Pierre-Emerick Aubameyang hat unter Tuchel einen Schub bekommen. Er trifft derzeit aus jeder Lage. Wird Aubameyang im nächsten Sommer für den BVB zu halten sein? Zunächst mal hat er einen Vertrag bis 2020. Und Borussia Dortmund ist auch wirtschaftlich gut aufgestellt, verfügt über Festgeldkonten und Sponsoren, die sich langfristig gebunden haben. Wir haben auf Jahre hinaus finanzielle Planungssicherheit. Und wir haben ein treues Publikum, das finden sie kein zweites Mal auf der ganzen Welt. Und Auba ist einer, der sich wohl fühlen muss. Er fühlt sich bei uns wohl, das merkt man. Sein Lachen ist so ansteckend, das ist nicht gekünstelt. Mkhitaryan und Aubameyang sind Teile einer Mannschaft, die als Gesamtwerk hervorragend funktioniert, das darf man nicht vergessen. 

DORTMUND Abstiegsangst, Pokalfinale, Klopp-Abschied, Tuchel-Start - vier Schlagworte, die das BVB-Jahr 2015 zusammenfassen. Doch wie gut kennen Sie sich wirklich aus, wenn es um die vergangenen zwölf Monate bei Borussia Dortmund geht? Testen Sie jetzt Ihr Wissen in unserem Quiz!mehr...

Die Rückkehr in die Champions League ist zur Halbzeit der Saison auf gutem Weg. Steht der BVB am Ende der Spielzeit auch dort oben? Ich halte es mit den Propheten, die erst den Eintritt der Ereignisse abwarten. Aber das Potenzial dafür hat die Mannschaft auf jeden Fall.

 

Sie haben für das neue Jahr drei Wünsche für den BVB frei... Ich wünsche mir, dass der BVB die Qualifikation für die Champions League erreicht. Dass sich aus der Jugendabteilung unsere Talente Schritt für Schritt im Bundesligakader etablieren. Und dass wir im DFB-Pokal möglichst wieder nach Berlin kommen.

Anzeige
Anzeige
Das könnte Sie auch interessieren

19:09 - der schwarzgelbe Talk

BVB-Boss Watzke befindet sich wieder im Kampfmodus

DORTMUND 2017 sei ein schreckliches Jahr gewesen, sagt Hans-Joachim Watzke bei der 16. Auflage von "19:09 - der schwarzgelbe Talk". Jetzt ist er wieder im Kampfmodus- und könnte sich eine Vertragsverlängerung vorstellen.mehr...

Weihnachtsbesuch in der Kinderklinik

BVB-Stars bringen die kleinen Patienten zum Lachen

DORTMUND Die BVB-Stars besuchen die Kinderklinik Dortmund. Am Tag nach dem wichtigen Sieg in Mainz punkten die schwarzgelben Profis bei den kleinen Patienten. Hier gibt es Bilder und Videos.mehr...

19:09 - der schwarzgelbe Talk

Watzke: Könnte mir vorstellen, noch einmal zu verlängern

DORTMUND Der BVB-Boss zu Gast im Lensing-Carrée! Bei "19:09 - der schwarzgelbe Talk" hat Hans-Joachim Watzke am Mittwochabend über Peter Stöger, Peter Bosz, die aktuell schwierige Situation und seine persönliche Zukunft gesprochen. Hier gibt es das Video, die Bilder und die wichtigsten Aussagen.mehr...

Der BVB-Kommentar

Stögers feine Geste im egoistischen Bundesliga-Geschäft

MAINZ Da muss erst ein Trainer vom Geißbock-Verein 1. FC Köln kommen, um beim BVB den Bock umzustoßen: Peter Stöger hat bei Borussia Dortmund eine erfolgreiche Premiere hingelegt - und lobt Vorgänger Peter Bosz. Jürgen Koers kommentiert.mehr...

Protokoll eines intensiven Arbeitstages

Peter Stöger meistert mit dem BVB die Hürde Mainz

MAINZ In seinem ersten Spiel als BVB-Trainer sieht Peter Stöger keine fußballerische Feinkost, aber den ersten Sieg. Die Hürde in Mainz hat der Österreicher gemeistert. Das Protokoll eines intensiven Arbeitstages.mehr...