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Reus nimmt Bakalorz-Entschuldigung an

Nach brutalem Foul

Der verletzte Marco Reus hat laut Marvin Bakalorz vom SC Paderborn dessen Entschuldigung angenommen. Er habe ihm geschrieben, dass es "natürlich niemals" seine Absicht gewesen sei. Reus habe "cool" reagiert, erzählte Bakalorz einer Bielefelder Zeitung. Für eine Aussage von BVB-Coach Jürgen Klopp hat Bakalorz dagegen kein Verständnis.

Dortmund/Bielefeld

, 24.11.2014
Reus nimmt Bakalorz-Entschuldigung an

In dieser Szene grätschte Bakalorz Reus ab und sorgte für das Hinrunden-Aus des BVB-Profis.

Bakalorz äußerte sich gegenüber dem Westfalen-Blatt (Dienstagsausgabe) zu dem harten Foul,

. "Wir haben uns geschrieben. Ich habe ihm mitgeteilt, wie leid mir das Ganze tut und dass es natürlich niemals meine Absicht war. Er hat cool reagiert, sich gefreut, dass ich mich melde und geantwortet, dass er weiß, dass ich so etwas nie mit Absicht machen würde. Wenn etwas mehr Zeit verstrichen ist und alle ihre Emotionen weiter runtergefahren haben, werden wir zwei darüber auch noch einmal in Ruhe sprechen", sagt Bakalorz.

Der 25-Jährige hatte in der Szene nach dem Foulspiel noch reklamiert, dass er den Ball gespielt habe. Das Foul sehe "gerade in Zeitlupe natürlich heftig aus", erklärte Bakalorz, in der Wiederholung sehe man aber auch, "dass ich auch wirklich nur den Ball spielen wollte. Ihm Absicht zu unterstellen sei "der absolute Wahnsinn", sagt Bakalorz auch in Richtung der BVB-Verantwortlichen.    

von

. BVB-Coach Jürgen Klopp hatte

gesagt, dass er Bakalorz schon eine Weile kenne und er wisse, "dass er ein Top-Junge ist. Aber ich weiß auch, dass es ihm immer wieder mal passiert, dass er so unkontrolliert grätscht." Bakalorz hat dafür im Gespräch mit dem Westfalen-Blatt wenig Verständnis: "Ich habe in den drei Jahren beim BVB die meiste Zeit unter Trainer David Wagner bei den Amateuren verbracht. Dass man im Training mal abgegrätscht wird, ist völlig normal."

Auch er selbst sei in Dortmund häufig unabsichtlich erwischt worden: "Das gehört zum Fußball dazu, auch wenn die Folgen einer langwierigen Verletzung natürlich nie gewollt sind", so Bakalorz.

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