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Rickens lädierter Rücken lässt keine Belastung zu

DORTMUND „Durchwechseln“ lautet die kurze Parole, die für alle Spieler von Regionalligist Borussia Dortmund von großer Bedeutung ist – am Sonntag (15 Uhr) sollen sich alle Borussen noch einmal im Testspiel bei Rot-Weiß Erlinghausen von ihrer besten Seite präsentieren können.

von Von Harald Gehring

, 01.08.2008
Rickens lädierter Rücken lässt keine Belastung zu

Starke Rückenbeschwerden: Lars Ricken

Anschließend folgt die Fahrt ins Trainingscamp in Marienfeld. Und dort wird muss sich die Mannschaft finden, die im Punktekampf der neuen Regionalliga West erfolgreich behaupten soll. „Im Test gegen Erlinghausen kann sich aber jeder noch einmal aufdrängen, da bieten sich beste Chancen“, sagt BVB-Trainer Theo Schneider. Und doch haben sich die Gewichte bereits verschoben. Im Tor fängt es an: Lukas Kruse gilt als erklärte Nummer 1 zwischen den BVB-Pfosten, da muss sich Christian Beer gedulden. Das gilt aber auch für Marcel Höttecke, der nach seiner Kreuzband-Operation mit leichtem Training auf dem Fahrrad begonnen hat.

In der Abwehr ist Innenverteidiger Uwe Hünemeier der „Chef im Ring“. „Uwe hat in der letzten Saison alle Erwartungen vollauf erfüllt. Auf ihn ist immer Verlass“, lobt Schneider den Abwehrrecken, der auf seinen Partner wartet. Patrick Njambe, der mit Kameruns Nationalmannschaft bei den Olympischen Spielen in Peking weilt, ist ebenso ein Kandidat wie Julian Koch, „der sich sehr ordentlich entwickelt hat“, sagt Dortmunds Coach, der im BVB-Mittelfeld immer noch auf Regisseur Lars Ricken setzt. Doch der BVB-Profi leidet unter Rückenbeschwerden. Am Montag weilt er in München bei Dr. Müller-Wohlfahrt. Fällt Ricken weiter aus, müssen seine Aufgaben auf Sebastian Hille, Marcel Großkreutz, Daniel Gordon oder Marcel Kandziora verteilt werden.

In der Offensive gelten die Neuzugänge Christopher Kullmann und Bayram Sadrijaj als die Trümpfe der ersten Wahl. Sebastian Tyrala, der allerdings deutlichen Aufwärtstrend erkennen lässt, und Yasin Öztekin müssen sich zunächst in der „Warteschleife“ gedulden. Sadrijaj wird allerdings wie Marcel Schmelzer nicht mit ins Trainingslager fahren, beide trainieren weiter mit den BVB-Profis. Daheim bleiben auch Ricken, Denis Omerbegovic (Muskelfaserriss) und Fabian Buttgereit (Beckenprellung), die jedoch noch nachreisen können. Angeschlagen ist zudem Nico Hillenbrand, der wegen seiner Verletzung am Sprunggelenk voraussichtlich nicht in Erlinghausen mitwirken kann. Aus diesem Grund will Theo Schneider noch einen Gastspieler ins Hotel Klosterpforte einladen. Gute Leute kann der BVB immer brauchen…

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