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BVB-Mittelfeldspieler

Rückkehrer Jonas Hofmann wittert seine Chance

DORTMUND Seine Ausleihe an den FSV Mainz 05 verlief aufgrund mehrerer Verletzungen nicht wie gewünscht, dennoch kehrt Jonas Hofmann nach einem Jahr bei den Rheinhessen optimistisch - und fit - zu Borussia Dortmund zurück. Der Mittelfeldspieler plant trotz der namhaften Konkurrenz den Angriff auf die Startelf.

Rückkehrer Jonas Hofmann wittert seine Chance

Bereit zum Angriff: Jonas Hofmann will nach seinem Leih-Ende in Mainz jetzt den neuen BVB-Trainer Thomas Tuchel von seinen Qualitäten überzeugen.

Ein-, zweimal sind sich Jonas Hofmann und sein neuer Trainer Thomas Tuchel bereits am Dortmunder Trainingsgelände über den Weg gelaufen. Tuchel richtet in diesen Tagen sein neues Büro ein, Hofmann schuftet nach einer Knie-Operation im März an der nötigen Grundfitness für sein baldiges Comeback. Zeit, um ein tiefergehendes Gespräch zu führen, blieb daher noch nicht. Und doch hat der 22-jährige Mittelfeldspieler ein gutes Gefühl: Unter Tuchel könnte seine große Stunde beim BVB schlagen.

"Das stimmt mich positiv"

„Die Uhren werden bei uns jetzt auf Null gestellt, jeder hat am Anfang die gleiche Chance“, sagt Hofmann, der sich auf den neuen BVB-Trainer besonders freut. Beide hatten bereits in der Vergangenheit lose Kontakte geknüpft. „Tuchel“, klärt er auf, „wollte mich schon einmal nach Mainz holen. Das stimmt mich positiv.“

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Anders als Moritz Leitner (noch bei der U21-EM) und Marvin Ducksch (Reha nach Fußbruch), die beiden anderen BVB-Rückkehrer in diesem Sommer, kann sich Hofmann vom ersten Tag an seinem neuen Trainer präsentieren. Das Knie ist wieder voll belastbar, von den Ärzten erhielt er grünes Licht. Einem Trainingseinstieg zum Vorbereitungsstart der Borussia am Montag (29. Juni) steht demnach nichts im Wege.

Nur zehn Einsätze

Ein Vorteil, ja. Aber keinesfalls eine Garantie, dass seine Chancen auf regelmäßige Einsätze in dieser Saison besser stehen als im vergangenen Jahr, als er mangels Perspektive an den FSV Mainz 05 ausgeliehen wurde. Doch Hofmann, der aus Verletzungsgründen nur auf zehn Liga-Einsätze (drei Tore) beim Dortmunder Liga-Rivalen kam, hat in seinem Lehrjahr beim FSV Selbstvertrauen getankt.

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„Natürlich haben sich meine Hoffnungen aufgrund der langen Verletzungspause nicht zu 100 Prozent erfüllt“, sagt er, „aber in den Spielen, die ich in der Hinrunde am Stück gemacht habe, habe ich gemerkt, dass ich mir immer mehr zugetraut habe und stetig besser wurde.“ Trotz der großen Konkurrenz auf den Dortmunder Flügeln sagt er deshalb: „Wenn ich an meine Leistung in Mainz anknüpfen kann, habe ich eine große Chance, künftig auch beim BVB auf regelmäßige Einsätze zu kommen.“

Externe Einflüsse

Hofmann fühlt sich bereit, auch weil er in Mainz auch abseits des Platzes gereift ist. Er kennt seinen Körper jetzt besser, weiß, wann er sich auch mal eine Pause gönnen oder eine Extrastunde auf der Massagebank einlegen muss. Er ist offen für externe Einflüsse – genau wie Thomas Tuchel. So probierte Hofmann beispielsweise ein spezielles Pflaster aus, um Verletzungen vorzubeugen. Auch auf dieser Ebene sollte es zwischen dem Rückkehrer und dem Neu-BVB-Trainer also passen. 

SCHLUMBERGER ZUM FC BAYERN
Dr. Andreas Schlumberger, bisheriger Leiter der Athletikabteilung des BVB, wechselt zum 1. Juli in den Betreuerstab des FC Bayern München. Schlumberger, ein Intimus von Jürgen Klopp, war insgesamt vier Jahre für den BVB tätig und sollte seinen Posten in diesem Sommer ohnehin räumen, um Platz für Thomas Tuchels Mitarbeiter Rainer Schrey zu machen.

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