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Sobiech nach Fürth

Santana verlängert beim BVB - Absage an Wolfsburg

DORTMUND Mit der Vollzugsmeldung im Fall des BVB-Innenverteidigers Felipe Santana erfüllt sich für Nachwuchsspieler Lasse Sobiech ein ausdrücklicher Wunsch. Denn der 21-Jährige kann nun zu Erstliga-Aufsteiger Greuther Fürth wechseln.

Santana verlängert beim BVB - Absage an Wolfsburg

Felipe Santana sieht nach langen Verhandlungen seine nahe Zukunft nun doch beim deutschen Double-Gewinner.

Im vergangenen Jahr schaffte das BVB-Eigengewächs beim Zweitligisten FC St. Pauli den Sprung in den Profifußball, ehe ihn eine langwierige Fußverletzung beinahe die komplette Rückrunde kostete – Fürth ist aus seiner Sicht nun die logische nächste Etappe. „Es macht in meinem Alter Sinn, bei einem kleineren Erstligisten den Sprung zum Stammspieler in der Bundesliga zu versuchen“, sagte er schon vor Wochen.

Der Sprung zum Stammspieler in Dortmund blieb Santana auch in seinem vierten BVB-Jahr verwehrt. Dennoch verwarf der Brasilianer jetzt seine Abschiedspläne, sagte in der VW-Stadt Wolfsburg ab und stimmte dem von BVB-Sportdirektor Michael Zorc (49) vorgelegten Angebot zu einer Vertragsverlängerung bis 2014 zu. Zorc darf das getrost als nächsten großen Verhandlungserfolg verbuchen, denn Santana zählt trotz seines Bankdrücker-Status‘ zur Creme der Bundesliga-Innenverteidiger. Daher erachtet der BVB es als sinnvolle Investition, dass Santana die Vertragsunterschrift mit einer Gehaltsaufbesserung versüßt werden musste. Dass der BVB auf der Innenverteidiger-Position nun weiter ein schlagkräftiges Trio aufbieten kann, verdeutlicht die gestiegenen Ambitionen des Deutschen Meisters. Dazu passt auch, dass der BVB weiter an der Verpflichtung von Julian Schieber (23/VfB Stuttgart) arbeitet.

Er ist mit dem BVB längst einig. Vor Schiebers Abreise in den Asien-Urlaub ist Fredi Bobic (40) beim Angreifer, der seinen Wunsch nach Luftveränderung in diesem Sommer bekräftigt hat, erneut abgeblitzt. Der VfB-Sportdirektor hat den Stürmer nach diesem Gespräch abgeschrieben. Bobic hat nun den Auftrag, einen Vertragsabschluss mit Dortmund möglichst nahe an der Stuttgarter Wunschmarke von acht Millionen Euro zu realisieren.

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