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Schneiders offensive Taktik-Spiele

Entwarnung für Kullmann

DORTMUND Leichte Entwarnung nach der 0:2-Testspielniederlage des Regionalligisten Borussia Dortmund II gegen das arabische Profiteam von Al Shabab Al Dubai in Rünthe. Stürmer Christopher Kullmann, der in der Schlussphase nach einem Schlag auf den Knöchel ausgewechselt worden war, ist nicht ernsthaft verletzt.

von Von Harald Gehring

, 02.08.2010
Schneiders offensive Taktik-Spiele

Funkt Entwarnung: Stürmer Christopher Kullmann

„Es war eine Vorsichtsmaßnahme, um ihn für unser erstes Punktspiel am Samstag in Köln zu schonen“, sagte BVB-Trainer Theo Schneider. Dortmunds Coach ist auf der Hut, schließlich hat er in Daniel Ginczek (Muskelfaserriss im Oberschenkel) den ersten Verletzten zu beklagen. „Daniel braucht eine Pause, er kann in Köln definitiv nicht spielen“, betont Schneider, dem sich nun zwei taktische Alternativen anbieten.

Entweder läuft Schwarzgelb im Rheinland mit zwei Spitzen nach dem 4-4-2-System auf – oder die defensivere Variante mit zwei Sechsern und einer Spitze nach der 4-2-3-1-Ausrichtung kommt zum Tragen. Will der BVB den Saison-Auftakt besonders offensiv bestreiten, benötigt Kullmann einen Nebenmann. Der könnte zurzeit nur aus dem erweiterten Bundesliga-Kader kommen. Damien Le Tallec oder Yasin Öztekin heißen hier die Kandidaten, die jedoch derzeit mit gravierendem Trainingsrückstand kämpfen (Le Tallec) bzw. überhaupt nicht trainieren (Öztekin). Müsste sich Kullmann als alleinige Spitze durchbeißen, wäre das offensive Mittelfeld besonders gefragt. „Aus diesem Bereich muss einfach mehr Unterstützung kommen. Im Spiel gegen Dubai hat das gefehlt. Da gab es zu viele Ballverluste, so dass es im Umschalten von Abwehr auf Angriff häufig gravierende Defizite gab“, kritisierte Schneider. Klipp und klar fordert der Trainer: „Der gesamte Offensivbereich muss torgefährlicher werden.“

Trotz der zwei Gegentore im Rünther Testspiel zeigte sich Schneider mit seinen Defensivkräften übrigens durchaus zufrieden. „In der Innenverteidigung haben Christian Eggert und Nedim Hasanbegovic gut miteinander harmoniert. Marvin Bakalorz und Tim Treude im defensiven Mittelfeld haben ebenfalls ihre Aufgaben gelöst. „Das gilt auch für die eingewechselten Jan Temme und Onur Cenic“, sagt Schneider. Wichtig bleibt für die Borussen, dass Sevdail Selmani die Testspielbelastung nach seinen Beschwerden im Adduktorenbereich schmerzfrei überstanden hat. Ob sein Einsatz in der Abwehrkette für das Köln-Spiel damit gesichert ist, bleibt noch abzuwarten. Gut möglich, dass Marc Hornschuh auf seiner Position eingesetzt werden soll. Das wird sich allerdings erst nach dem Testspiel der BVB-Profis gegen Manchester City am morgigen Mittwoch (20 Uhr) klären.

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