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Vorfall in Köln

Staatsanwaltschaft schließt Großkreutz' Döner-Akte

DORTMUND/KÖLN Gute Nachrichten für Kevin Großkreutz: Die Staatsanwaltschaft Köln ermittelt nicht mehr wegen seines angeblichen Döner-Wurfs ins Gesicht eines Nachtschwärmers. Die Staatsanwaltschaft hat die Akte gegen den BVB-Star geschlossen. Trotzdem könnte der Vorfall vom Mai noch die Gerichte beschäftigen.

Staatsanwaltschaft schließt Großkreutz' Döner-Akte

Da kann sich Kevin Großkreutz freuen: Die Staatsanwaltschaft Köln geht seinem angeblichen Döner-Wurf nicht mehr nach.

Bei der WM in Brasilien hat Kevin Großkreutz noch keine Minute gespielt. In der Heimat hat der BVB-Star aber einen juristischen Sieg errungen - wenn auch ohne sein Zutun: Die Staatsanwaltschaft Köln geht dem angeblichen Döner-Wurf von Großkreutz gegen einen Mann aus Salzgitter Anfang Mai nicht mehr nach. Staatsanwalt Daniel Vollmert sagte im Gespräch mit unserer Redaktion, dass die Vorwürfe des Niedersachsen nicht erhärtet werden konnten. Außerdem sieht die Staatsanwaltschaft den Fall als das, was er offenbar war: eine Bagatelle. "Wir haben kein besonderes öffentliches Interesse festgestellt", sagte Vollmert unserer Redaktion. Übersetzt heißt das: Es gibt keine Anzeichen für eine schwerwiegende Körperverletzung, also wird die Staatsanwaltschaft nicht weiter aktiv. 

Berater: ""Das Thema ist für uns abgeschlossen"

Die Staatsanwaltschaft hat den Kläger nun auf den Privatklageweg verwiesen. Das angebliche Opfer des Döner-Wurfs müsste Großkreutz nun also auf eigene Initiative vor dem Amtsgericht wegen Körperverletzung verklagen. Beim zuständigen Amtsgericht Köln ist jedoch bisher keine Klage gegen Großkreutz eingegangen. Vollmert glaubt auch nicht daran, dass da noch etwas kommt: "Das ist theoretisch möglich. In der Praxis habe ich das noch nie erlebt." Von Seiten des Managements von Großkreutz ist die Sache jedenfalls erledigt. An eine Gegenklage gegen den Niedersachsen denke man nicht, so Berater Konstantin Liolios: "Das Thema ist für uns abgeschlossen."

Nationalmannschaftskameraden nennen Großkreutz "Döner"

Der Fall hatte Anfang Mai für Schlagzeilen gesorgt. Der Mann aus dem niedersächsischen Salzgitter hatte Großkreutz beschuldigt, ihm einen 

Döner ins Gesicht

 geworfen zu haben. Danach erstattete er Anzeige auf einer naheliegenden Polizeiwache. Der Mann klagte über ein Brennen in den Augen. Auf Anfrage unserer Redaktion sagte Großkreutz, er habe den Döner lediglich auf den Boden geworfen, nachdem ihn der Niedersachse beleidigt hatte. Wegen des Vorfalls wird Großkreutz angeblich von manchen seiner Nationalmannschaftskollegen mit dem Spitznamen "Döner" aufgezogen, selbst der DFB konfrontierte den Dortmunder in einem offiziellen Interview mit der Frage, ob es nicht gut wäre, 

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