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Vor dem BVB-Heimspiel gegen Leverkusen

Stöger: Nächste Möglichkeit, den großen Schritt zu machen

Dortmund BVB-Trainer Peter Stöger gibt sich kämpferisch vor dem Bundesliga-Topspiel am Samstagabend (18.30 Uhr/Sky) gegen Bayer Leverkusen. „Die Ausgangslage ist gut. Wir haben es selbst in der Hand, die Champions League zu erreichen.“ Mit der Niederlage im Derby habe der BVB „ein Big-point-Spiel vergeben, aber jetzt ist es die nächste Chance.“

Das 0:2 auf Schalke wirkte nach beim BVB. „Da geht man nicht zur Tagesordnung über“, räumte Stöger am Donnerstag auf der Spieltags-Pressekonferenz ein. Die Pleite nage an der Mannschaft. Aber die Stimmung sei „von Tag zu Tag besser“ geworden.

Stöger schaut nach vorne

Stöger, ganz Realist, schaut lieber nach vorne: „Jetzt haben wir das nächste Spitzenspiel und die nächste Möglichkeit, den großen Schritt zu machen.“ Das Ziel, die Qualifikation für die Königsklasse in der kommenden Saison, ist greifbar bei vier Punkten Vorsprung auf Rang fünf und einer guten Tordifferenz. Eine Niederlage gegen den Dritten aus Leverkusen (zuletzt 4:1 in Leipzig und 4:1 gegen Frankfurt), und die Lage sähe dramatischer aus. Andersherum: Ein Sieg gegen Bayer 04, und die Europa-Tickets liegen griffbereit. Stöger: „Wir haben das Gefühl, mit unserer Ausgangsposition ist die Chance groß, dass wir es schaffen.“

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Dazu muss sich seine Mannschaft mal wieder von der guten Seite zeigen. Der kommende Gegner, der selber die Offensive sucht, könnte den Borussen da mehr liegen als die Spielweise der Schalker. Kontrahenten, die mitspielen, „das sind schon die Spiele gewesen, die wir positiv bestritten haben, da haben wir mehr von unseren Qualitäten abgerufen“, meint Stöger.

Isak eine Option

Problematisch bleibt die Besetzung der Offensive nach dem Ausfall von Torjäger Michy Batshuayi (Sprunggelenk). Die positionsgetreue Alternative, Alex Isak, durfte nur in Ausnahmefällen von Beginn an ran, sein letzter Teilzeiteinsatz in der Bundesliga datiert von Ende Januar. Der junge Schwede habe „seine Chance erkannt“ im Training, er böte sich an. Die erste Wahl scheint er aber nicht zu sein.

Man könne auch „Schnelligkeit von der Außenbahn in die Mitte ziehen“, sinnierte Stöger, oder die Systematik umstellen. „Im Idealfall die Spieler so einsetzen, dass sie ihre Stärken ausspielen können.“

Wie stehen Götzes Chancen auf einen Einsatz?

Seine Stärken hat Mario Götze seit längerer Zeit nicht gezeigt. Sein Vier-Minuten-Kurzeinsatz im Derby hat die Diskussionen um ihn mehr befeuert als gebremst. Verzockt der WM-Held von 2014 unter Stöger seine Chance auf die Weltmeisterschaft in Russland?

Der BVB-Trainer betont nachvollziebar, dass er auf die Ziele der Borussia schauen müsse. Götze sei einer, der das Spiel verändern könne und spiele in den Überlegungen immer eine Rolle, sagte der 52-jährige Österreicher. „Wenn er da ist und seine Leistung abruft, dann gibt es in dieser Geschichte nur Gewinner.“​

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