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Innenverteidiger im Interview

Subotic: „Die anderen haben ihre Schlüsse gezogen“

Dortmund Neven Subotic spielt sportlich im Moment nur eine Nebenrolle bei Borussia Dortmund. Am Rande der Kickoff-Veranstaltung zur neuen Ballsportmesse in Dortmund (30. Juni bis 1. Juli 2018), bei der Subotic als Botschafter eine Hauptrolle spielt, sprach Daniel Otto mit ihm auch über die sportliche Situation beim BVB.

Subotic: „Die anderen haben ihre Schlüsse gezogen“

„Sportlich schwierige Situation“: Neven Subotic. Foto: Kirchner

Neven Subotic, es wird gerade viel diskutiert, ob die sportliche Ergebniskrise mehr mit der Einstellung oder der Taktik des BVB zu tun hat. Woran liegt es?
Ich war hier mal auf einer Startup-Messe im Dortmunder U. Da waren sehr viele Förderer von Startups. Und die haben alle gesagt: Worauf wir als erstes schauen ist die Kultur in einem Unternehmen. Wenn jemand hart arbeitet, dann ist die Strategie erstmal untergeordnet zu betrachten. Und ich glaube, dass das auch bei uns jetzt nicht die Frage sein sollte, nach ein paar missglückten Spielen. Wir haben in den ersten Spielen gezeigt, dass das klappt.

Aber die Gegner haben sich darauf eingestellt...
Das müssen wir natürlich auch jetzt zur Kenntnis nehmen, dass die anderen Mannschaften sich das angeschaut und ihre Schlüsse daraus gezogen haben. Das ist ein Prozess, der es für uns noch einmal schwerer macht, denn die Mannschaften spielen jetzt anders gegen uns.

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Welche Schlüsse zieht die Mannschaft daraus?
Wir müssen unseren Plan einfach noch knallharter durchziehen. Wir wollen nicht in ein Spiel gehen und das Spiel des Gegners spielen, sondern wir kämpfen dafür, dass wir unser Spiel auf den Platz bringen, dass der Gegner unser Spiel spielt. Und ich glaube, das ist ein wichtiger Punkt, den wir noch besser umsetzen können, denn wir können das ja auf jeden Fall. Das haben wir schon gezeigt. Wir müssen es einfach auch auf den Platz bringen.

Fußball ist ein Selbstvertrauensport. Fehlt es dem BVB im Moment daran und welche Rolle spielt fehlendes Spielglück?
Selbstvertrauen kommt mit guten Leistungen, aber manchmal entscheidet auch Glück, klar. Eine abgefälschte Ecke, eine Situation, wo der Ball querrutscht und schon läufts nicht. Wenn ich das Bayernspiel nehme und sage: Eine der ersten Chancen geht rein, dann sieht das Spiel wahrscheinlich ganz anders aus, aber das ist natürlich jetzt leicht zu sagen. Ich möchte damit nur sagen, dass wir nah dran sind und dass manchmal nur ein paar Prozentpunkte fehlen,

In drei Wochen ist Revierderby. Sind diese Prozentpunkte spätestens dann da?
Ganz ehrlich: Ich denke erstmal nur an Stuttgart, das ist alles andere als ein geschenktes Spiel. Deshalb sollten wir dort von Anfang zeigen, dass wir komplett da sind und das auf den Platz bringen, worüber wir in den letzten Tagen häufig gesprochen haben. Denn wir haben ja Qualität, das ist kein Geheimnis. Wir haben auch einen Plan, von dem wir selbst absolut überzeugt sind. Wir müssen den Plan einfach über 90 Minuten knallhart durchziehen. Das ist uns an den letzten Spieltagen leider nicht gelungen.

Dortmund Vermutlich wird Christian Pulisic am übernächsten Freitag beim Spiel in Stuttgart ein Jubiläum feiern können. Wird er von Trainer Peter Bosz nominiert, woran eigentlich keine Zweifel bestehen, wird es sein 50. Einsatz in der Fußball-Bundesliga sein. Auch in einer Zeit, in der Bundesliga-Debütanten tendenziell sehr jung sind, ein erstaunlicher Wert. Pulisics Entwicklung beeindruckt in vielerlei Hinsicht. mehr...

Ihr Vertrag läuft Ende der Saison aus. Gibt es schon eine Andeutung, was danach passiert?
Es gibt keine Andeutungen und ich kann da selbst auch wenig zu sagen.

Sie sind Botschafter der Ballsportmesse BaSpo, die im Sommer erstmals in Dortmund stattfindet. Warum ist das für Sie als Fußballer eine gute Sache, den Leuten auch die anderen Ballsportarten nahezulegen?
Es ist gut, wenn man die Leute mit dem Fußball reinbringt. Aber Fußball ist halt nur eine von vielen Sportarten, die leider zum Teil auch die anderen Sportarten zerstört. Das gute an der BaSpo ist, dass es eben nicht nur um eine Sportart geht. Der Sport ist eine breite und bunte Welt, der die Menschen verbindet. So individuell wie wir alle sind, so viele Sportarten gibt es auch. Und man erfährt halt erst, wie viel Spaß das macht, wenn man das selbst mal ausprobiert. Die BaSpo ist eine Möglichkeit, das zu tun und das finde ich großartig.

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