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BVB-Kampfmaschine

Sven Bender meldet sich eindrucksvoll zurück

DORTMUND Sven Bender wäre die logische Antwort. Auf die Frage, welcher Borusse prädestiniert sei für Spiele im Abstiegskampf. Schließlich ging der BVB als Tabellenletzter ins Westderby gegen Mönchengladbach. Und "Manni, die Kampfmaschine" lieferte ein blitzsauberes Spiel ab. Das belegt die Statistik.

Sven Bender meldet sich eindrucksvoll zurück

Immer da, immer nah dran am Gegenspieler: Sven Bender (l.) lief gegen Gladbach in Bestform auf.

Laut Daten-Dienstleister Opta gewann Bender unschlagbare 100 Prozent seiner Zweikämpfe, spulte mit 12,2 Kilometer den Spitzenwert seiner Elf ab, und er leistete sich kein einziges Foul. Obendrein zeigte er auch noch fußballerische Klasse, etwa bei einem 30-Meter-Pass in die Schnittstelle der Gladbacher Viererkette, als Henrikh Mkhitaryan die große Chance zum 1:0 vergab (30.).

Kurz darauf folgte eine feine Finte 25 Meter vor dem gegnerischen Strafraum, als Bender Havard Nordtveit mit einer Körpertäuschung und einem Richtungswechsel ins Leere laufen ließ. Bender bändigte als Abfangjäger das gefürchtete Gladbacher Umschaltspiel. Konter der Fohlenelf fanden schlicht nicht statt. Die Gäste kamen nur zu einem mickrigen Torschüsschen. "Es war sehr schwer für uns, den Ball zu halten, Der BVB hat mit viel Druck und hohem Tempo gespielt", sagte Favre. Er dachte an die Dortmunder Doppelsechs. "Wir haben Gladbach über die komplette Zeit hinweg nicht ins Spiel kommen lassen", analysierte Bender. Einen Gegner, den Trainer Jürgen Klopp als "ganz schwer zu verteidigen" eingestuft hatte. "In unserer Situation dann so selbstbewusst Fußball zu spielen, davor ziehe ich den Hut."

Die Trendwende sollte also geschafft sein beim BVB, der nach vielen Spielen, in denen er nicht die schlechtere Mannschaft stellte und dennoch fünfmal in Serie verlor, nun drei Punkte feierte und die große Erleichterung, dass ein Sieg in der Bundesliga doch irgendwie möglich ist. Und dies rechtzeitig vor der Länderspielpause, die den Borussen-Kickern nicht nur zwei trainingsfreie Tage zu Beginn dieser Woche bescherte, sondern auch die freudige Situation, entspannter in diese spielfreie Zeit zu gehen.

"19:09 - Der schwarzgelbe Talk"

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DORTMUND Die BVB-Profis Marcel Schmelzer und Oliver Kirch haben sich - während der bisher schwierigsten Dortmunder Bundesliga-Phase seit Jahren - am Dienstagabend bei "19:09 - Der schwarzgelbe Talk" gestellt. Hier gibt es die besten Bilder aus dem Lensing-Carrée - und den kompletten Abend im Video.mehr...

Diese Pause und vor allem das gute, weil selten gewordene Gefühl eines Heimerfolgs wird auch Bender gut tun. "Jetzt können wir zwei Wochen lang Kraft schöpfen und uns erholen, und dann den Schwung, den wir uns erarbeitet haben, mitnehmen ins Spiel gegen Paderborn", sagte er. "Wir sind nicht durch durch die Krise", ergänzte Klopp.

In der Person von Sven Bender zeigt sich aber auch, wie wechselhaft der Start in diese Spielzeit verlaufen ist. Erst am vierten Spieltag schaffte es der vermeintlich gesetzte Mittelfeld-Malocher in die Startelf. Bender selbst konnte nicht erklären, warum ihn der Trainer anfangs nicht berücksichtigt hatte. Doch das ist wenige Wochen später Schnee von gestern, auf einen Bender in dieser Form kann Trainer Jürgen Klopp kaum verzichten. Auch wenn die Konkurrenten wie Ilkay Gündogan, Oliver Kirch oder Nuri Sahin mehr oder weniger wieder einsatzfähig sind. 

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