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BVB-Spiel in Darmstadt

Thomas Tuchel: "Das wird ein Kulturschock"

DORTMUND Borussia Dortmund erwartet am Mittwochabend (20 Uhr) in Darmstadt "ein Kulturschock" - so hat es Trainer Thomas Tuchel am Dienstag auf der Pressekonferenz ausgedrückt. In Süd-Hessen warten auf den BVB eine spezielle Atmosphäre, ein schlechter Rasen sowie ein hochmotivierter Gegner.

BVB-Trainer Thomas Tuchel über...

… die Vorfreude von Marco Reus: "Dann erlebt Marco, wie das früher war. Ich war schon ein paar Mal da, es ist so, wie es begonnen hat, als noch keine Arenen da waren. Das ist Fußball pur, da entsteht automatisch eine besondere Atmosphäre. Wenn man es anders gewöhnt ist, ist das schon ein Kulturschock. Aber wir dürfen nicht hadern, die Bedingungen sind keine Entschuldigung für unsere Leistung."… seine Erwartungen: "Darmstadt wird sehr kämpferisch daherkommen, mit kompletter Unterstützung durch das Publikum. Ich erwarte viele lange Bälle. Der Kampf um den zweiten Ball ist das prägende Element in ihrem Spiel. Ihre Standards sind sehr gefährlich."

… den Rasen: "Der ist mit Sicherheit noch schlechter als in Berlin. Auch das wissen wir. Wir haben das aber damals nicht als Entschuldigung genommen für unser Spiel. Dass es ein Vorteil ist für Darmstadt, soll nachher nicht eine mögliche schlechte Leistung von uns aufwiegen. Die wichtigste Vorbereitung darauf ist mentaler Natur, sich auf alles  einzulassen und keine Zeit zu verschwenden auf die Rahmenbedingungen."  ... Gefährlichkeit bei Standards und Flanken: "Johan Cruyff hat mir mal gesagt, wenn der Gegner stark bei Ecken ist, gib ihm keine Ecken. Auch Flanken müssen wir früh vermeiden, wir müssen sie aus unserer Hälfte heraushalten und selber dominant agieren. Sie haben die Standards und hohen Bälle zu ihrem Stilmittel gemacht, das ist völlig legitim."

Eine Reise in die Achtziger

Der BVB muss ans Darmstädter Böllenfalltor

Dortmund Natürlich kamen sie am Sonntag, die Fragen nach dem bevorstehenden Heimspiel gegen den FC Bayern München. Doch vor dem Knaller gegen den Tabellenführer (Samstag, 18.30 Uhr) steht für den BVB noch eine Reise in eine längst vergangen geglaubte Zeit an: Das Spiel bei Aufsteiger Darmstadt 98 (Mittwoch, 20 Uhr) dürfte sich wie eine Rückkehr in die Achtziger Jahre anfühlen.mehr...

… die Heimschwäche Darmstadts: "Wenn es so einfach wäre… Wir wissen darum, ob es Zufall ist, oder ob es eine Erklärung dafür gibt, ist mir nicht ganz klar. Ich erwarte trotzdem ein schweres  Spiel. Wir werden versuchen, die Serie fortzuschreiben."  … die Stimmung nach dem 3:1 gegen Hoffenheim: "Die Auswertung hat ergeben, wie viel wir investieren mussten. Es war sehr intensiv, daher finde ich das schon sehr besonders, dass wir auch nach diesen vielen Anstrengungen das dann auch mental so annehmen. Wir sind körperlich wieder an die Grenzen gegangen. Ich bin sehr glücklich über diese Reaktion, wir haben uns eine Belohnung erarbeitet, die man auch nicht mit Komplimenten erzeugen kann."  … das ihm zur Verfügung stehende Personal: "Mats Hummels hat trainiert und kann spielen."

BVB-Pressekonferenz mit Thomas Tuchel vor dem Spiel in Darmstadt

BVB-Pressekonferenz mit Thomas Tuchel am 1. März.
BVB-Pressekonferenz mit Thomas Tuchel am 1. März.
BVB-Pressekonferenz mit Thomas Tuchel am 1. März.
BVB-Pressekonferenz mit Thomas Tuchel am 1. März.
BVB-Pressekonferenz mit Thomas Tuchel am 1. März.
BVB-Pressekonferenz mit Thomas Tuchel am 1. März.
BVB-Pressekonferenz mit Thomas Tuchel am 1. März.
BVB-Pressekonferenz mit Thomas Tuchel am 1. März.

… weitere Rotationen: "Das kann sein. Es ist ein besonderer Ansatz, in Darmstadt zu spielen. Ich will abwarten, wie die Rückmeldungen nach dem Training sind. Es ist wichtig, dass wir uns das lange offen halten."  … den Wunsch der Bayern, eine Vorentscheidung zu erzwingen: "Wenn wir beide Spiele gewinnen, gibt es keine Vorentscheidung. Ich verstehe die Aussage von Philipp Lahm, die Bayern sind diese Situationen gewohnt, man merkt ihnen auch an, dass sie diese Vorentscheidung wollen. Umso wichtiger ist es für uns, den Fokus für morgen zu schärfen. Vielleicht ist es aktuell die größte Leistung, den Rückstand nicht größer werden zu lassen. Dann liegt es in unserer Hand, am Samstag die Entscheidung weiter zu verzögern."

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