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Valdez-Wechsel nach Alicante perfekt

Für knapp vier Millionen Euro

DORTMUND Als für Borussia Dortmunds Fußballer am Dienstagmorgen im strömenden Regen die Vorbereitung auf die vorerst wichtigste Woche in der noch jungen Saison begann, saß Nelson Valdez (26) in Hamburg mit seinem Beraterstab zusammen und machte nach wochenlangen Verhandlungen seine sportliche Zukunft fest.

DORTMUND

von Von Dirk Krampe

, 17.08.2010
Valdez-Wechsel nach Alicante perfekt

Nelson Valdez verlässt den BVB in Richtung Alicante.

Die wird wie berichtet an der spanischen Costa Blanca liegen. Valdez wird beim Erstliga-Aufsteiger Hercules Alicante einen Dreijahresvertrag unterschreiben und soll mithelfen, den Klub in der Primera Division zu etablieren. Nach vier Jahren (113 Bundesligaspiele, 16 Tore) bricht der Offensivspieler seine Zelte in Dortmund ab.

Der BVB erhält nach Informationen von RN.de eine Ablösesumme, die sich inklusive einiger Zusatzvereinbarungen knapp unterhalb von vier Millionen Euro bewegen wird. Offiziell verkündet wurde der Transfer vom BVB noch nicht. „Einige Details müssen noch erfüllt werden“, bestätigte Sportdirektor Michael Zorc. „Aber es ist richtig, dass wir einen großen Schritt weitergekommen sind.“ Spanische Medien hingegen meldeten den Deal bereits als perfekt.

Valdez hatte schon im Mai nach einem Gespräch mit Trainer Jürgen Klopp klare Signale erhalten, dass der BVB nicht mehr mit ihm plant. Sein Abschied aus Dortmund („Hier ist mein Name versaut“) war nun keine Überraschung mehr. Unterdessen fiebert ganz Dortmund der Rückkehr auf die internationale Fußball-Bühne entgegen. Am Donnerstag (21.05 Uhr, Signal Iduna Park) will der BVB gegen Qarabag Agdam aus Aserbaidschan den Grundstein für das Erreichen der Gruppenphase in der Europa League legen. Eine Woche später folgt in Baku das Playoff-Rückspiel.

Es geht um geschätzte fünf Millionen Euro an Zusatzeinnahmen, die der Klub bei einer erfolgreichen Qualifikation generieren kann. Es geht vor allem aber auch um die Möglichkeit, international wieder Fuß zu fassen. „Für diese Chance“, sagt Schlussmann Roman Weidenfeller (30), „haben wir ein ganzes Jahr lang gekämpft.“ Wie schnell der Traum zerplatzen kann, hat der BVB im Sommer 2008 erfahren, als man sich gegen Udinese Calcio im eigenen Stadion „dumm auskontern ließ“, wie Nuri Sahin (21) meint, und im Rückspiel in Italien äußerst unglücklich nach Elfmeterschießen ausschied.

Diesmal soll die Reise durch Europa länger andauern. „Eine gewisse Anspannung ist natürlich da“, gesteht Weidenfeller. „Aber wir haben genügend Qualität, um diesen Gegner zu schlagen.“ Mit einem Blick in den grauen Himmel gab er sogar noch ein Versprechen ab: „Wir werden Donnerstag nach den 90 Minuten nicht im Regen stehen.“

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